- Bildende Kunst
- Fotografie
- Literatur & Poesie
Écrire le corps - Körper Schreiben
Alicia Dieffenbach, Armin Reno Popp Sequeira/RE, Joana Dold
Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 00:00
Sa., 04.07. 10:00 - So., 05.07. 00:00
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
Körper Schreiben
In einer Welt, in der Körperbilder von Normen und Idealen geprägt sind, hinterfragt die multimediale Ausstellung „Körper Schreiben“, inspiriert von Roland Barthes’ Theorie des Écrire le corps, den Körper als idealisierte Form.
Der Körper erscheint als unsichtbare Grenze zwischen Norm und Trauma, westlicher Ordnung und Peripherie, glatter Oberfläche und verwobenem Inneren. Ziel ist es, normalisierte Körperbilder zu hinterfragen, zu irritieren und im interaktiven Prozess neu zu gestalten – Körper als Raum emotionaler Aushandlung zu lesen und über Entgrenzung neu zu schreiben.
Die immersive Ausstellung lädt Besucher*innen ein, Bedeutungen durch Schreiben und Überschreiben zu verändern. Malerei, Fotografie und Sprache zeigen Körper als verwobene Räume von Emotion, Verletzlichkeit und Widerstand. Identität entsteht kollektiv und beweglich.
Die Installation „Las Chinelas Rosa“ aus Masatepe, Nicaragua, von Armin Reno Popp Sequeira, ehrt eine Freundschaft: Doña Estabana und Doña Alicia trafen sich jahrelang bei Kaffee, tauschten Geschichten und bauten ein Fürsorgenetz über Generationen. Beide hielten die andere für tot – bis letzte Nachrichten überbracht wurden.
Partizipative Stationen mit Joana Dolds Essays (alle beginnend mit dem Satz: „Das hier habe ich eines Tages aus meinem Körper gemacht“) und die Kombination von Sprache und figurativer Malerei laden durch ausgelegte Stempel zum Überschreiben ein.
Alicia Diefenbach, 25-jährige Berliner Fotografin, erzeugt analoge Bilder von Intimität und Gegenkulturen – Einflüsse aus Punk, Aktivismus, gesellschaftlichen Widerstands und urbaner Subkultur produzieren Momentaufnahmen zwischen flüchtigen Augenblicken und konstruierten Editorials, die Mode Identität und Haltung miteinander verbinden.
Wie schreiben wir Körperneu?
„Écrire le Corps“ schafft Reflexionsräume für transkulturelle Narrative und lädt dazu ein sich der physischen Hülle des Selbst zu entgrenzen und Körperlichkeit neu zu definieren.
In einer Welt, in der Körperbilder von Normen und Idealen geprägt sind, hinterfragt die multimediale Ausstellung „Körper Schreiben“, inspiriert von Roland Barthes’ Theorie des Écrire le corps, den Körper als idealisierte Form.
Der Körper erscheint als unsichtbare Grenze zwischen Norm und Trauma, westlicher Ordnung und Peripherie, glatter Oberfläche und verwobenem Inneren. Ziel ist es, normalisierte Körperbilder zu hinterfragen, zu irritieren und im interaktiven Prozess neu zu gestalten – Körper als Raum emotionaler Aushandlung zu lesen und über Entgrenzung neu zu schreiben.
Die immersive Ausstellung lädt Besucher*innen ein, Bedeutungen durch Schreiben und Überschreiben zu verändern. Malerei, Fotografie und Sprache zeigen Körper als verwobene Räume von Emotion, Verletzlichkeit und Widerstand. Identität entsteht kollektiv und beweglich.
Die Installation „Las Chinelas Rosa“ aus Masatepe, Nicaragua, von Armin Reno Popp Sequeira, ehrt eine Freundschaft: Doña Estabana und Doña Alicia trafen sich jahrelang bei Kaffee, tauschten Geschichten und bauten ein Fürsorgenetz über Generationen. Beide hielten die andere für tot – bis letzte Nachrichten überbracht wurden.
Partizipative Stationen mit Joana Dolds Essays (alle beginnend mit dem Satz: „Das hier habe ich eines Tages aus meinem Körper gemacht“) und die Kombination von Sprache und figurativer Malerei laden durch ausgelegte Stempel zum Überschreiben ein.
Alicia Diefenbach, 25-jährige Berliner Fotografin, erzeugt analoge Bilder von Intimität und Gegenkulturen – Einflüsse aus Punk, Aktivismus, gesellschaftlichen Widerstands und urbaner Subkultur produzieren Momentaufnahmen zwischen flüchtigen Augenblicken und konstruierten Editorials, die Mode Identität und Haltung miteinander verbinden.
Wie schreiben wir Körperneu?
„Écrire le Corps“ schafft Reflexionsräume für transkulturelle Narrative und lädt dazu ein sich der physischen Hülle des Selbst zu entgrenzen und Körperlichkeit neu zu definieren.
Kurz-Bio
Alicia Dieffenbach, Armin Reno Popp Sequeira/RE, Joana Dold
Alicia Dieffenbach ist eine 25-jährige Fotografin aus Berlin, welche ihre Arbeit als Bildfläche für Gegenkulturen, geprägt von Einflüssen aus Punk, aktivistischen Bewegungen und Formen des gesellschaftlichen Widerstands versteht und Fotografien zwischen flüchtigen Augenblicken und konstruierten Editorials erstellt.
Joana Dold, geboren 2003, ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin, welche über die Verbindung von Sprache und figurativer Malerei die Verwandlung eines Augenblickes in Ewigkeit zu ergründen sucht.
Armin Reno Popp Sequeira / RE ist ein in deutsch-nicaraguanischer Künstler, welcher in seiner künstlerischen Praxis die Beziehungen zwischen gelebten Räumen, individuellen Geschichten und kollektiven Erinnerungen untersucht und diese für Betrachter*innen erfahrbar macht.
Joana Dold, geboren 2003, ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin, welche über die Verbindung von Sprache und figurativer Malerei die Verwandlung eines Augenblickes in Ewigkeit zu ergründen sucht.
Armin Reno Popp Sequeira / RE ist ein in deutsch-nicaraguanischer Künstler, welcher in seiner künstlerischen Praxis die Beziehungen zwischen gelebten Räumen, individuellen Geschichten und kollektiven Erinnerungen untersucht und diese für Betrachter*innen erfahrbar macht.