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I AM AN IMMIGRANT (2025/26)

Artist: MECMOISELLE. performers: Serdar Vardar, Marina Mestieri, Eleonora D‘addato, Renata Avendaño, Thibaut Bournazac, Alee Monsalves, Caio Nagle

Barrierefreier Zugang
Fr., 03.07. 20:00 - 20:30 Uhr So., 05.07. 16:00 - 16:30 Uhr
Heterogenität ist ein Phänomen unserer Lebenswelt. Auch, wenn der allgegenwärtige Rechtsruck und das Aufflammen rechten Gedankenguts und Parteien in Deutschland, Europa und der Welt diesen Fakt nicht akzeptieren möchten. Gar gegensteuern. Stadtbild-Äußerungen prägten zuletzt die mediale Landschaft. Daher sehe ich es als äußerst dringlich, künstlerisch zu reagieren. Buchstäblich in Aktion zu treten. Mit meinen Blazern mit der Aufschrift I AM AN IMMIGRANT möchte ich Kante zeigen. Ich greife ein in unseren Alltag. Jede*r Träger*in wird Teil dieser Gegenbewegung, die Vielfalt wahrhaftig als Chance sieht.
In meiner Performance im öffentlichen Raum teilen fünf Performer*innen mit Migrationshintergrund fragmenthaft ihre Gedanken und Erfahrungen. Ein Puzzle. Ein Protest-Chor. Mithilfe von Megaphonen setzen die Performer*innen ein Zeichen im öffentlichen Raum. Dort, wo die Diskussion hingehört. Maximal demokratisch. Mit der Einladung teilzunehmen, zu beobachten und kurz innezuhalten. Verhaltensweisen zu überdenken? Mitzufühlen! Auf poetische Weise. Sensibel und kraftvoll.

Kurz-Bio

Artist: MECMOISELLE. performers: Serdar Vardar, Marina Mestieri, Eleonora D‘addato, Renata Avendaño, Thibaut Bournazac, Alee Monsalves, Caio Nagle

Mecmoiselle ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich vor allem mit den Themen Identität, Diskriminierung, (Geschlechter-) Rollen, Ungleichheiten und Feminismus.
Geboren in Polen, aufgewachsen in Koblenz, Deutschland, fielen ihr früh (interkulturelle) Unterschiede und damit Alltagsrassismus auf. Diese Sensibilität ist nun Quelle ihrer künstlerischen Arbeit.
„Als starke Frau benutze ich Kunst gerne als Waffe. Um mit dem Finger auf Dinge zu zeigen, die schief laufen. Auch wenn es wehtut. Als ersten Schritt. Um zu erkennen und zu ändern. Hoffentlich.“

Ort

Alfred-Scholz-Platz 1
12043 Berlin
Deutschland

Alfred-Scholz-Platz

Barrierefreiheit

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