- Offenes Format
RED – Manual for a withdrawing body
Kitty Maria & Elise Éhry, Trespassing
Fr., 03.07. 19:00 - 23:30 Uhr
Sa., 04.07. 15:00 - 23:30 Uhr
So., 05.07. 13:00 - 19:00 Uhr
RED – „Manual for a Withdrawing Body" ist eine Performance und Installation, die sich auf
die Bildsprache des italienischen Giallo-Kinos der 1960er- und 1970er-Jahre bezieht.
Trenchcoats, behandschuhte Hände und instabile Perspektiven prägen die erotisierte
Bildsprache des Genres. Indem sie mit und gegen diese historisch gewaltvollen
Erzählungen arbeiten, rücken die Künstlerinnen Kitty Maria und Elise Ehry ihre eigenen
Körper ins Zentrum der Mise-en-scène.
Präsentiert im Schaufenster der Swimming Pool Gallery in Berlin findet die Performance
im Inneren der Galerie statt, während das Publikum von der Straße aus zusieht. Das
Schaufenster fungiert zugleich als Barriere und filmische Projektionsfläche und versetzt
die Betrachtenden in eine voyeuristische Position, die kein Eingreifen erlaubt.
Als Koproduktion mit der Amsterdamer Performancekunst-Manifestation Trespassing
setzt RED eine Zusammenarbeit fort, die mit BLU – The Storm Behind the Window,
begann und 2025 im Rahmen der Living Room Series. in Amsterdam präsentiert wurde.
Während das erste Kapitel das Spektakel der Gewalt in den Mittelpunkt stellte, richtet RED
den Blick auf das, was nach dem gewaltsamen Akt zurückbleibt. Abseits des Tatorts
fokussiert die Arbeit die Innenwelt des Opfers und die Folgen von Gewalt.
Ausgehend von den Erfahrungen der Künstlerinnen mit Weiblichkeit untersucht RED, wie
durch Sexismus geprägte Traumata den Körper und sein Gedächtnis weiterhin bewohnen.
Durch Text, Bewegung und Szenografie entwirft RED ein Gegenkino: Szenarien, die den
weiblichen Körper als Objekt von Schrecken und Begehren verweigern und stattdessen
auf seiner Innenwelt bestehen – seinem Rückzug, seiner Neurose und seinem Überleben.
Während des gesamten Festivals ist die szenografische Installation in der Swimming Pool
Gallery zu sehen.
Aktiviert wird sie durch zwei Live-Performances am 3. und 4. Juli von 23:00 bis
23:30 Uhr.
die Bildsprache des italienischen Giallo-Kinos der 1960er- und 1970er-Jahre bezieht.
Trenchcoats, behandschuhte Hände und instabile Perspektiven prägen die erotisierte
Bildsprache des Genres. Indem sie mit und gegen diese historisch gewaltvollen
Erzählungen arbeiten, rücken die Künstlerinnen Kitty Maria und Elise Ehry ihre eigenen
Körper ins Zentrum der Mise-en-scène.
Präsentiert im Schaufenster der Swimming Pool Gallery in Berlin findet die Performance
im Inneren der Galerie statt, während das Publikum von der Straße aus zusieht. Das
Schaufenster fungiert zugleich als Barriere und filmische Projektionsfläche und versetzt
die Betrachtenden in eine voyeuristische Position, die kein Eingreifen erlaubt.
Als Koproduktion mit der Amsterdamer Performancekunst-Manifestation Trespassing
setzt RED eine Zusammenarbeit fort, die mit BLU – The Storm Behind the Window,
begann und 2025 im Rahmen der Living Room Series. in Amsterdam präsentiert wurde.
Während das erste Kapitel das Spektakel der Gewalt in den Mittelpunkt stellte, richtet RED
den Blick auf das, was nach dem gewaltsamen Akt zurückbleibt. Abseits des Tatorts
fokussiert die Arbeit die Innenwelt des Opfers und die Folgen von Gewalt.
Ausgehend von den Erfahrungen der Künstlerinnen mit Weiblichkeit untersucht RED, wie
durch Sexismus geprägte Traumata den Körper und sein Gedächtnis weiterhin bewohnen.
Durch Text, Bewegung und Szenografie entwirft RED ein Gegenkino: Szenarien, die den
weiblichen Körper als Objekt von Schrecken und Begehren verweigern und stattdessen
auf seiner Innenwelt bestehen – seinem Rückzug, seiner Neurose und seinem Überleben.
Während des gesamten Festivals ist die szenografische Installation in der Swimming Pool
Gallery zu sehen.
Aktiviert wird sie durch zwei Live-Performances am 3. und 4. Juli von 23:00 bis
23:30 Uhr.
Kurz-Bio
Kitty Maria & Elise Éhry, Trespassing
Kitty Maria & Élise Ehry
Seit 2014 arbeiten Élise Ehry (FR) und Kitty Maria (NL) als „arbeitslose Flugbegleiterinnen“
zusammen. Mithilfe von Performance, Kostümen, Installationen und selbstgebauten Klanggeräten
setzen sie sich mit unsichtbarer Arbeit, Weiblichkeit und Rückzug auseinander. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im
Palais de Tokyo, im Museum van Bommel van Dam, bei der Ornamenta und auf der Polder-Triennale präsentiert.
Trespassing
Trespassing ist eine in Amsterdam ansässige Performance-Kunst-Initiative, die 2023 von
Puck van der Werf und Charles Pas im Jahr 2023 gegründet wurde. Durch ortsspezifische Interventionen in institutionellen
und öffentlichen Räumen schafft sie Plattformen für künstlerisches Experimentieren und öffentliche Begegnungen. Ihre
Projekte wurden unter andere
Seit 2014 arbeiten Élise Ehry (FR) und Kitty Maria (NL) als „arbeitslose Flugbegleiterinnen“
zusammen. Mithilfe von Performance, Kostümen, Installationen und selbstgebauten Klanggeräten
setzen sie sich mit unsichtbarer Arbeit, Weiblichkeit und Rückzug auseinander. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im
Palais de Tokyo, im Museum van Bommel van Dam, bei der Ornamenta und auf der Polder-Triennale präsentiert.
Trespassing
Trespassing ist eine in Amsterdam ansässige Performance-Kunst-Initiative, die 2023 von
Puck van der Werf und Charles Pas im Jahr 2023 gegründet wurde. Durch ortsspezifische Interventionen in institutionellen
und öffentlichen Räumen schafft sie Plattformen für künstlerisches Experimentieren und öffentliche Begegnungen. Ihre
Projekte wurden unter andere