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Kaleidoskop
Merit Fakler, Vera Leisibach, Ariane Kipp
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
Die gemeinsam kuratierte Ausstellung der Künstler*innen Ariane Kipp, Merit Fakler und Vera Leisibach im Studio Ariane Kipp vereint drei Positionen, die sich mit Wahrnehmung, Grenze und Transformation auseinandersetzen. Sie formen ein vielschichtiges Tableau, das Wahrnehmung irritiert, sensibilisiert und die Verbindung von Überforderung, Staunen und Verantwortung erfahrbar macht.
Die Animation von Vera Leisibach greift das Festivalthema OUT/SIDE/IN auf und macht Grenzen als fragile Wahrnehmungsphänomene erfahrbar. In einem Gefüge aus Insekten, Pflanzen und organischen Strukturen entstehen kaleidoskopartige Bewegungen, pulsierend, fließend, destabilisierte; Orientierung – oben und Unten, Nähe und Distanz lösen sich auf und verfließen ineinander. Die daraus entstehende Überforderung spiegelt die Schwierigkeit wider, Themen wie das Insektensterben wahrzunehmen und auszuhalten.
Merit Fakler ergänzt diese Perspektive mit filmischen Arbeiten, die in einer beschleunigten Medienwelt Räume für Ruhe und Reflexion eröffnen. Aus selbstgedrehtem Material schafft sie farbintensive, sich wandelnde Bildwelten und untersucht Formationen, Tempi und die innere Logik visueller Prozesse.
Ariane Kipp integriert Elemente des Außenraums ins Studio und entwickelt Installationen, die Seh- und Denkmuster durchbrechen. Das Außen wird nach innen verlagert, das Innere geöffnet – ein Eingriff, der neue Wahrnehmungsräume schafft und die Betrachtenden dazu anregt, anders zu sehen und zu denken.
Die Animation von Vera Leisibach greift das Festivalthema OUT/SIDE/IN auf und macht Grenzen als fragile Wahrnehmungsphänomene erfahrbar. In einem Gefüge aus Insekten, Pflanzen und organischen Strukturen entstehen kaleidoskopartige Bewegungen, pulsierend, fließend, destabilisierte; Orientierung – oben und Unten, Nähe und Distanz lösen sich auf und verfließen ineinander. Die daraus entstehende Überforderung spiegelt die Schwierigkeit wider, Themen wie das Insektensterben wahrzunehmen und auszuhalten.
Merit Fakler ergänzt diese Perspektive mit filmischen Arbeiten, die in einer beschleunigten Medienwelt Räume für Ruhe und Reflexion eröffnen. Aus selbstgedrehtem Material schafft sie farbintensive, sich wandelnde Bildwelten und untersucht Formationen, Tempi und die innere Logik visueller Prozesse.
Ariane Kipp integriert Elemente des Außenraums ins Studio und entwickelt Installationen, die Seh- und Denkmuster durchbrechen. Das Außen wird nach innen verlagert, das Innere geöffnet – ein Eingriff, der neue Wahrnehmungsräume schafft und die Betrachtenden dazu anregt, anders zu sehen und zu denken.
Kurz-Bio
Merit Fakler, Vera Leisibach, Ariane Kipp
Vera Leisibach, Schweizerin, lebt und arbeitet in Neukölln. Sie ist Multimediakünstlerin und arbeitet unter anderem filmisch mit Animation und Experimentalfilm, die international auf Festivals gezeigt werden. In ihrer kontextspezifischen Praxis erkundet sie gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen.
Merit Fakler ist Videokünstlerin und Bühnenbildnerin. In ihrer als "Videomalerei" bezeichneten Arbeit verbindet sie selbstgedrehtes Filmmaterial zu farbintensiven, meditativen Bildwelten, die thematisch mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen verwoben sind.
Ariane Kipp studierte in Italien und England freie Kunst mit Schwerpunkt dreidimensionales Gestalten. Seit 2022 lebt und arbeitet sie in Neukölln und entwickelt installative Arbeiten im Austausch mit ihrem unmittelbaren Umfeld.
Merit Fakler ist Videokünstlerin und Bühnenbildnerin. In ihrer als "Videomalerei" bezeichneten Arbeit verbindet sie selbstgedrehtes Filmmaterial zu farbintensiven, meditativen Bildwelten, die thematisch mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen verwoben sind.
Ariane Kipp studierte in Italien und England freie Kunst mit Schwerpunkt dreidimensionales Gestalten. Seit 2022 lebt und arbeitet sie in Neukölln und entwickelt installative Arbeiten im Austausch mit ihrem unmittelbaren Umfeld.