- Bildende Kunst
Drawing Threads
Mia Akhavan
Sa., 04.07. 12:00 - 22:00 Uhr
Die Werkreihe Drawing Threads der Textilkünstlerin Mia Akhavan kreist um materielle Narrative und die Integration von Alltagsobjekten in gewebte Strukturen. In dieser Serie werden Stifte und Pinsel als Schussmaterial in Leinwandbindung eingewebt. Ursprünglich Werkzeuge des Zeichnens, die normalerweise auf eine Oberfläche einwirken, werden sie hier in das Werk selbst eingeschrieben und mit ihm verflochten.
Es entsteht eine Art Leinwand, die aus den Werkzeugen selbst besteht, mit denen üblicherweise auf ihr gearbeitet wird. Ein malender Stoff, mit dem erneut Werke geschaffen werden können.
Die Gewebe verweisen auf die Leinwand als klassischen Malgrund und als zentrales, meist unsichtbares Trägermedium der bildenden Kunst. Was üblicherweise im Hintergrund bleibt, rückt hier in den Fokus: Die Leinwand wird selbst zum Bild und zugleich zum Werkzeug. Malgrund, Malwerkzeug und skulpturales Objekt fallen in eins und verschieben die gewohnte Trennung zwischen Medium, Material und Handlung.
Es entsteht eine Art Leinwand, die aus den Werkzeugen selbst besteht, mit denen üblicherweise auf ihr gearbeitet wird. Ein malender Stoff, mit dem erneut Werke geschaffen werden können.
Die Gewebe verweisen auf die Leinwand als klassischen Malgrund und als zentrales, meist unsichtbares Trägermedium der bildenden Kunst. Was üblicherweise im Hintergrund bleibt, rückt hier in den Fokus: Die Leinwand wird selbst zum Bild und zugleich zum Werkzeug. Malgrund, Malwerkzeug und skulpturales Objekt fallen in eins und verschieben die gewohnte Trennung zwischen Medium, Material und Handlung.
Kurz-Bio
Mia Akhavan
Mia Akhavan arbeitet mit Weben als skulpturalem und konzeptionellem Medium und bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Tapisserie und textiler Skulptur.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Erforschung, wie sich gewebte Strukturen in räumliche und skulpturale Formen ausdehnen können und dabei die Grenzen zwischen Objekt, Oberfläche und Raum verwischen.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Erforschung, wie sich gewebte Strukturen in räumliche und skulpturale Formen ausdehnen können und dabei die Grenzen zwischen Objekt, Oberfläche und Raum verwischen.