Direkt zum Inhalt
  • Installation
  • Interdisziplinäre Projekte

SANSIBAR

Heinrich Hochmuth

Barrierefreier Zugang
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Meine Skulptur „Sansibar“ besteht aus vielen verschiedenen gesammelten Alltagsgegenständen, einem mit Sand gefüllten Koffer, Boxhandschuhen, einem Sansibar-Schild sowie verschiedenen Strand- und Hygieneartikeln.
Das Werk soll assoziativ interpretiert werden, ohne Begleittext. Aufgrund des „Helgoland-Sansibar-Vertrags“ wurde Sansibar nie eine deutsche Kolonie. Wenn man heute jedoch im Internet nach „Sansibar“ sucht, findet man noch vor dem Wikipedia-Eintrag Werbeanzeigen deutscher Reiseveranstalter, die Reisen nach Sansibar anbieten. Tourismus wird heute oft als eine Form des Neokolonialismus angesehen. Koloniale Gewalt wird von den Touristen wahrscheinlich eher weniger wahrgenommen. Die Boxhandschuhe würden wohl eher für Freizeit- und Urlaubsaktivitäten eingepackt werden.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Kurz-Bio

Heinrich Hochmuth

In meiner künstlerischen Praxis können alle Materialien, die für mich eine relevante symbolische oder direkte Bedeutung haben, von Interesse sein. Mich interessiert dabei vorrangig das, was in mir eine abstoßende Reaktion auslöst, was mich reizt, in mir Dissonanz auslöst. Ich bin immer getrieben, zu verstehen, was in den Köpfen der anderen vorgeht, ob sie die gleichen Widersprüche wie ich in ihrer Umgebung wahrnehmen und wie sie diese interpretieren.
Das künstlerische Medium als solches ist für mich eher sekundär, ich denke, was wichtiger ist, ist der Gebrauch, die Darstellung und der Kontext.
Ich genieße es, wenn Kunst, den akkurat abgesteckten Rahmen der Galerie, des Museums, der Bühne aufbricht, sich den öffentlichen Raum aneignet und die Menschen ihr somit ungefragt aussetzt.

Ort

Weisestraße 3
12049 Berlin
Deutschland

Café Karanfil

Barrierefreiheit

Barrierefreier Zugang
Die nächsten 9 Veranstaltungen