- Bildende Kunst
- Installation
- Kunst im öffentlichen Raum
Not Today
Anna Rezzolla und Stefania Rüde
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 11:00 - 18:00 Uhr
Ein Moment noch.
Noch fünf Minuten.
Heute nicht.
In einer zunehmend chaotischen, lauten und schnellen Welt können Rückzug und Isolation Orte von Komfort, Reflexion und Erholung sein.
Doch anhaltende Isolation destabilisiert die Wahrnehmung: Rückzug wird zur Prokrastination.
Je länger die Abwendung von der Außenwelt, desto schwieriger wird es, Realität von Meinung oder Gedanken zu unterscheiden. Was einst Schutz bot, wird zu einem gefährlichen Raum, in dem Wiederholung starre Denkmuster erzeugt und andere Wirklichkeiten ausblendet. Es entstehen abgeschlossene Welten, in denen Menschen eine geteilte Realität ausblenden.
"Not Today" ist eine barrierefreie Multimedia-Installation, die dazu einlädt, Isolation, Ruhe, Prokrastination und Angst zu erforschen. Unterschiedlich große, zellartige Strukturen (ca. 6 qm) aus Latex und Ästen erinnern an Kammern oder Kokon-ähnliche Räume. Besucher*innen können eine Zelle betreten und sich temporär isolieren: in einen komprimierten, klangerfüllten Raum mit wenigen, verborgenen Blickwinkeln.
Durch die kreisförmige Anordnung der Zellen erhält der Raum zwischen ihnen besondere Bedeutung.
Er bildet einen Zwischenraum, der zugleich Innen- und Außenraum ist und nur aus der Isolation heraus erfahrbar wird. Obwohl jede Zelle eine andere Perspektive einnimmt, richten sich alle auf dieselbe verborgene Vegetation im Zentrum. Dieser gemeinsame Leerraum verweist auf das Paradox isolierter Subjektivitäten, die sich einer einzigen, unsichtbaren Realität annähern.
Zwischen Trost und Unbehagen lädt die Installation dazu ein, über die Veränderung von Wahrnehmung durch Isolation nachzudenken und darüber, wie schützende Grenzen zu Mechanismen der Ausgrenzung oder der (Lebens-)Erhaltung werden können.
Noch fünf Minuten.
Heute nicht.
In einer zunehmend chaotischen, lauten und schnellen Welt können Rückzug und Isolation Orte von Komfort, Reflexion und Erholung sein.
Doch anhaltende Isolation destabilisiert die Wahrnehmung: Rückzug wird zur Prokrastination.
Je länger die Abwendung von der Außenwelt, desto schwieriger wird es, Realität von Meinung oder Gedanken zu unterscheiden. Was einst Schutz bot, wird zu einem gefährlichen Raum, in dem Wiederholung starre Denkmuster erzeugt und andere Wirklichkeiten ausblendet. Es entstehen abgeschlossene Welten, in denen Menschen eine geteilte Realität ausblenden.
"Not Today" ist eine barrierefreie Multimedia-Installation, die dazu einlädt, Isolation, Ruhe, Prokrastination und Angst zu erforschen. Unterschiedlich große, zellartige Strukturen (ca. 6 qm) aus Latex und Ästen erinnern an Kammern oder Kokon-ähnliche Räume. Besucher*innen können eine Zelle betreten und sich temporär isolieren: in einen komprimierten, klangerfüllten Raum mit wenigen, verborgenen Blickwinkeln.
Durch die kreisförmige Anordnung der Zellen erhält der Raum zwischen ihnen besondere Bedeutung.
Er bildet einen Zwischenraum, der zugleich Innen- und Außenraum ist und nur aus der Isolation heraus erfahrbar wird. Obwohl jede Zelle eine andere Perspektive einnimmt, richten sich alle auf dieselbe verborgene Vegetation im Zentrum. Dieser gemeinsame Leerraum verweist auf das Paradox isolierter Subjektivitäten, die sich einer einzigen, unsichtbaren Realität annähern.
Zwischen Trost und Unbehagen lädt die Installation dazu ein, über die Veränderung von Wahrnehmung durch Isolation nachzudenken und darüber, wie schützende Grenzen zu Mechanismen der Ausgrenzung oder der (Lebens-)Erhaltung werden können.
Kurz-Bio
Anna Rezzolla und Stefania Rüde
Anna Rezzolla ist ein*e nicht-binäre in Berlin lebende*n Künstler*in, die* sich mit den Bereichen der zeitgenössischen Kunst, Kostümbild, Installation, Theater und Malerei beschäftigt. Rezzollas Arbeiten beschäftigen sich mit den Grenzen des Kommunizierbaren und Absurden. Gegenwärtig ist die Auseinandersetzung mit den Gefühlen der Beunruhigung und Besorgnis, sowie der Hoffnung auf Andersartigkeit und J. E. Muñoz Gedankenansatz der "queeren Utopien" zentral.
Stefania Rüde ist eine griechische Künstlerin, Tischlerin und Bühnenbildnerin mit derzeitigem Standort in Berlin. Rüde beschäftigt sich in ihren Arbeiten vorwiegend mit Nachhaltigkeit, Design und dem Abstrakten. Rüde bringt eine humorvolle Verspieltheit und Experimentierfreudigkeit, die selbst starre Materialien verwundbar gestaltet.
Stefania Rüde ist eine griechische Künstlerin, Tischlerin und Bühnenbildnerin mit derzeitigem Standort in Berlin. Rüde beschäftigt sich in ihren Arbeiten vorwiegend mit Nachhaltigkeit, Design und dem Abstrakten. Rüde bringt eine humorvolle Verspieltheit und Experimentierfreudigkeit, die selbst starre Materialien verwundbar gestaltet.