- Bildende Kunst
- Fotografie
- Installation
Unsichtbar krank
Florence Arnold
Fr., 03.07. 19:00 - 23:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 23:00 Uhr
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
In dieser selbstreflexiven Arbeit thematisiere ich die Schmerzen, unter denen ich seit Jahren leide und die mein Leben mitbestimmen. Von außen sind die Schmerzen nicht erkennbar, aber innerlich permanent präsent: sei es durch das dumpfe Körpergefühl aufgrund der Medikamente oder durch die Schmerzen selbst.
Anstelle der etlichen MRT-Aufnahmen zeigen Fotografien den Schmerzpunkt: Bilder eines weiblichen nackten Rückens, das Becken und das Gesäß – schmerzsuggerierend oder ästhetisch?
Die Fotografien spiegelt die Dissonanz wider, dass die innerliegenden Schmerzen, die aktuell die größte Kontrolle über mein Leben haben, von außen hin unsichtbar sind. Die Medikamente regulieren und überblenden den Schmerz und begleiten auch hier als Fotografien den nackten Rücken.
Anstelle der etlichen MRT-Aufnahmen zeigen Fotografien den Schmerzpunkt: Bilder eines weiblichen nackten Rückens, das Becken und das Gesäß – schmerzsuggerierend oder ästhetisch?
Die Fotografien spiegelt die Dissonanz wider, dass die innerliegenden Schmerzen, die aktuell die größte Kontrolle über mein Leben haben, von außen hin unsichtbar sind. Die Medikamente regulieren und überblenden den Schmerz und begleiten auch hier als Fotografien den nackten Rücken.
Kurz-Bio
Florence Arnold
Die Künstlerin arbeitet hier pseudonym. Seit mehreren Jahren ist sie krank und leidet an starken Rückenschmerzen, die sie teils komplett aus dem Leben reißen. Willkürliche Schmerzen und die Scham, überhaupt krank zu sein und aus der Berufstätigkeit und Anteilen der Gesellschaft zu fallen, prägen seitdem ihr Leben.
Die Fotografien spiegeln diese Dissonanz: Die Ohnmacht gegenüber der Krankheit spiegelt sich in der Nacktheit, unsichtbar bleiben der dahinterstehende Schmerz und die Scham krank zu sein.
Die Fotografien spiegeln diese Dissonanz: Die Ohnmacht gegenüber der Krankheit spiegelt sich in der Nacktheit, unsichtbar bleiben der dahinterstehende Schmerz und die Scham krank zu sein.