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  • Interdisziplinäre Projekte
  • Kunst im öffentlichen Raum

Threshold oder “die Schwelle”

Galina Kolchina, Anatoly Shabalin K.

Barrierefreier Zugang
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 17:00
Unsere Kulturen, Sprachen und Geschichten entstehen nicht in Isolation; sie bilden sich durch das Miteinander, durch Austausch und auch Reibung. Identität ist nichts, was wir von Natur aus in uns tragen, Identität entsteht durch die Präsenz anderer Identitäten.

Das Projekt arbeitet mit dem, was in der Stadt bereits vorhanden ist: Sieben öffentliche Tischtennisplatten in Neukölln werden zu kleinen Orten künstlerischer Intervention. Jede Platte erhält ein gestaltetes Grenz-Element, das Metallnetz der Platte, das zugleich trennt und verbindet.

Das Publikum ist eingeladen, nicht nur zu beobachten, sondern selbst zu spielen. Die einfache Handlung, den Ball über diese verwandelte Grenze hin und her zu schlagen, macht die Erfahrung von Grenze unmittelbar erfahrbar.

Durch diese wiederholte, spielerische Bewegung erlebst du die Grenze als Raum des Spiels und des Austauschs. Die Tischtennisplatten werden zu Orten der Interaktion und Begegnung.

Die Arbeiten bleiben während der gesamten 48 Stunden des Festivals aktiv und zugänglich. Es gibt keine festen Öffnungs- oder Schließzeiten: Menschen können tagsüber oder nachts an der Platte zusammenkommen.

Kurz-Bio

Galina Kolchina, Anatoly Shabalin K.

Galina Kolchina wurde 1995 in Moskau geboren. Sie ist eine in Berlin lebende Künstlerin und Kuratorin. Galina entwickelt Räume, in denen das Publikum vom Beobachten in die Teilhabe übergeht. Galina Kolchina arbeitet in Kollaboration mit Musiker*innen und Künstler*innen und verbindet kuratorische Praxis mit visueller Produktion, darunter Videoarbeiten und Fotoserien für Galerien und Künstler*innen.

Anatoly Shabalin K. ist ein in Berlin lebender multidisziplinärer Künstler (geb. 1995 in Ischewsk, Russland). Er arbeitet mit Malerei, Skulptur und Objekten und ist bekannt dafür, Alltagsgegenstände zu verfremden und das Publikum aktiv in seine Arbeiten einzubeziehen. Er beschreibt seine Werke als „anti-kostbar“: Sie sollen benutzt, berührt und im Idealfall durch das Publikum verändert werden.

Ort

Schillerpromenade
12049 Berlin
Deutschland

Two Ping-Pong tables - Schillerpromenade

Barrierefreiheit

Barrierefreier Zugang
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