- Offenes Format
Laslo
Pablo García Contreras, Lucia Del Mar, George Hilless, Will Hilless, Emir Karyo, Lisa Kaschubat, Marissa Leitman, Nick Lindell-Wright, Lucas Liskowski, Johannes Wilczek
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 14:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 14:00 - 19:00 Uhr
Laslo ist ein symbiotischer, sich ständig verändernder, myzelartiger Verbund multidisziplinärer Künstlerinnen aus verschiedenen Kontexten, die mit- und durcheinander arbeiten. Laslo ist alle und niemand zugleich. Wie Subcomandante Marcos spricht Laslo in vielen Stimmen und verweigert singuläre Autorinnenschaft – eine kollektive Fiktion, die reale Formen des Zusammenseins ermöglicht.
Für 48 Stunden Neukölln öffnet Laslo seinen porösen Körper.
Es entsteht eine kollektive Ausstellung in ständiger Mutation: visuelle Arbeiten, Skulpturen und Installationen im Werden, in fortlaufender Aushandlung. Performances und Film aktivieren den Raum punktuell.
Laslo lehnt die Figur des isolierten Künstlers ab und besteht auf Interdependenz: Gemeinschaft als Infrastruktur und Überlebensstrategie. Künstlerische Praxis wird als untrennbar von ihren Bedingungen verstanden – geprägt von Prekarität und den fortdauernden Gewalten des Kapitalismus.
Künstlerisch zu arbeiten und auszustellen – in Berlin, in Deutschland und darüber hinaus – wird zunehmend schwieriger: steigende Kosten, schrumpfende Ressourcen und der Abbau kultureller Förderung treffen auf ein politisches Klima, das sich verhärtet und in dem faschistische und ausschließende Kräfte erstarken. Unter solchen Bedingungen gehört die Kunst oft zu den ersten Bereichen, die gekürzt oder instrumentalisiert werden.
Laslo existiert innerhalb dieses Drucks.
Die Arbeiten entstehen aus diesen Realitäten heraus, tragen ihre Spannungen und Widersprüche und bieten keine einfachen Antworten. Stattdessen öffnet sich ein Raum, der Fragen hält und kollektives Vorstellen und Produzieren ermöglicht – im Widerstand gegen Isolation und Kommodifizierung.
Besucher*innen sind eingeladen, Teil eines kollektiven Körpers im Werden zu werden.
Laslo ist eine Praxis der Möglichkeit eines Anderen.
Für 48 Stunden Neukölln öffnet Laslo seinen porösen Körper.
Es entsteht eine kollektive Ausstellung in ständiger Mutation: visuelle Arbeiten, Skulpturen und Installationen im Werden, in fortlaufender Aushandlung. Performances und Film aktivieren den Raum punktuell.
Laslo lehnt die Figur des isolierten Künstlers ab und besteht auf Interdependenz: Gemeinschaft als Infrastruktur und Überlebensstrategie. Künstlerische Praxis wird als untrennbar von ihren Bedingungen verstanden – geprägt von Prekarität und den fortdauernden Gewalten des Kapitalismus.
Künstlerisch zu arbeiten und auszustellen – in Berlin, in Deutschland und darüber hinaus – wird zunehmend schwieriger: steigende Kosten, schrumpfende Ressourcen und der Abbau kultureller Förderung treffen auf ein politisches Klima, das sich verhärtet und in dem faschistische und ausschließende Kräfte erstarken. Unter solchen Bedingungen gehört die Kunst oft zu den ersten Bereichen, die gekürzt oder instrumentalisiert werden.
Laslo existiert innerhalb dieses Drucks.
Die Arbeiten entstehen aus diesen Realitäten heraus, tragen ihre Spannungen und Widersprüche und bieten keine einfachen Antworten. Stattdessen öffnet sich ein Raum, der Fragen hält und kollektives Vorstellen und Produzieren ermöglicht – im Widerstand gegen Isolation und Kommodifizierung.
Besucher*innen sind eingeladen, Teil eines kollektiven Körpers im Werden zu werden.
Laslo ist eine Praxis der Möglichkeit eines Anderen.
Kurz-Bio
Pablo García Contreras, Lucia Del Mar, George Hilless, Will Hilless, Emir Karyo, Lisa Kaschubat, Marissa Leitman, Nick Lindell-Wright, Lucas Liskowski, Johannes Wilczek
Die beteiligten Künstler*innen sind Teil von Laslo und vereinen Positionen aus Mexiko-Stadt, London, Uruguay, Berlin, der Türkei und Kalifornien. Ihre vielfältigen Praktiken reichen von Film, Fotografie und Performance bis hin zu VR, Skulptur und bildender Kunst und sind durch eine gemeinsame Arbeitsweise des Austauschs sowie ein Verständnis von Kunst als kollektiven Prozess miteinander verbunden.