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Der Fang / Intercept
Bodo Hartwig, Boris Alexander Knop
Fr., 03.07. 19:00 - 23:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 23:00 Uhr
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
Soundarbeit mit Objekt / QR-Zugriff
Im Netz zirkulieren unzählige kurze Videos von Drohnenabfängen. Eine Drohne erscheint im Bild, wird erfasst, verfolgt und schließlich zerstört. Fadenkreuze, Trackingrahmen, schematische Explosionen – Bilder eines präzisen technologischen Jagdrituals.
Die Dramaturgie dieser Sequenzen ist fast immer gleich: Sichtung, Annäherung, Kollision. In den Sekunden vor dem Aufprall verdichtet sich alles zu einem Moment höchster Spannung. Man kann kaum wegsehen.
Auffällig ist jedoch, was fehlt: der Klang.
Viele dieser Aufnahmen verfügen über keinen verwertbaren Ton. Das visuelle Geschehen wirkt dadurch kühl und abstrakt, während die akustische Dimension der Jagd unsichtbar bleibt: das Orten, Lauschen, Verfolgen, das gespannte Warten auf den Moment des Kontakts.
Hier setzt Der Fang an. Im Ausstellungsraum begegnen Besucher:innen zunächst nur einem drohnenartigen Objekt. Ein darauf angebrachter QR-Code eröffnet über Smartphone und Kopfhörer den Zugang zu einer Klangarbeit, die das Abfangszenario in eine andere Wahrnehmungsebene verschiebt.
Der Sound folgt dabei der Logik der Pirsch: Signale, Frequenzen und Bewegungen im Raum verdichten sich zu einer akustischen Dramaturgie von Suche, Annäherung und Aufprall.
Was im Bild als technisches Ereignis erscheint, wird im Hören zu einer körperlichen Erfahrung. Das Geschehen bewegt sich vom äußeren Luftraum über eine mediale Schnittstelle in den inneren Raum der Wahrnehmung.
Im Netz zirkulieren unzählige kurze Videos von Drohnenabfängen. Eine Drohne erscheint im Bild, wird erfasst, verfolgt und schließlich zerstört. Fadenkreuze, Trackingrahmen, schematische Explosionen – Bilder eines präzisen technologischen Jagdrituals.
Die Dramaturgie dieser Sequenzen ist fast immer gleich: Sichtung, Annäherung, Kollision. In den Sekunden vor dem Aufprall verdichtet sich alles zu einem Moment höchster Spannung. Man kann kaum wegsehen.
Auffällig ist jedoch, was fehlt: der Klang.
Viele dieser Aufnahmen verfügen über keinen verwertbaren Ton. Das visuelle Geschehen wirkt dadurch kühl und abstrakt, während die akustische Dimension der Jagd unsichtbar bleibt: das Orten, Lauschen, Verfolgen, das gespannte Warten auf den Moment des Kontakts.
Hier setzt Der Fang an. Im Ausstellungsraum begegnen Besucher:innen zunächst nur einem drohnenartigen Objekt. Ein darauf angebrachter QR-Code eröffnet über Smartphone und Kopfhörer den Zugang zu einer Klangarbeit, die das Abfangszenario in eine andere Wahrnehmungsebene verschiebt.
Der Sound folgt dabei der Logik der Pirsch: Signale, Frequenzen und Bewegungen im Raum verdichten sich zu einer akustischen Dramaturgie von Suche, Annäherung und Aufprall.
Was im Bild als technisches Ereignis erscheint, wird im Hören zu einer körperlichen Erfahrung. Das Geschehen bewegt sich vom äußeren Luftraum über eine mediale Schnittstelle in den inneren Raum der Wahrnehmung.
Kurz-Bio
Bodo Hartwig, Boris Alexander Knop
Bodo Hartwig ist ein in Berlin lebender Klangkünstler, Radioautor und diplomierter Toningenieur. Seine kreative Arbeit erstreckt sich von atmosphärischen Soundscape-Kompositionen zu immersiven Klanginstallationen. Er nimmt regelmäßig an Künstler-Residenzen, Festivals und Ausstellungen im In- und Ausland teil. Seine Radiowerke werden in ARD und Deutschlandfunk ausgestrahlt.
https://bodohartwig.com
Boris Alexander Knop ist Regisseur, Produzent, Dichter und Autor. Er ist bekannt für sein Theaterstück Deutsch-AFGHANISTAN und die internationale Zusammenarbeit mit Elmgreen und Dragset (Stück DRAMA QUEENS, Oper L`Amour de Loin). Er lebt in Berlin, wo er regelmäßig Lesungen seiner Gedichte inszeniert. 48 Stunden Neukölln ist er seit 2009 treu.
https://t1p.de/0vm0n
https://bodohartwig.com
Boris Alexander Knop ist Regisseur, Produzent, Dichter und Autor. Er ist bekannt für sein Theaterstück Deutsch-AFGHANISTAN und die internationale Zusammenarbeit mit Elmgreen und Dragset (Stück DRAMA QUEENS, Oper L`Amour de Loin). Er lebt in Berlin, wo er regelmäßig Lesungen seiner Gedichte inszeniert. 48 Stunden Neukölln ist er seit 2009 treu.
https://t1p.de/0vm0n