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  • Installation

Du, ich, die anderen

Elias James Hamman, Xabel Rude

Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 00:00 Sa., 04.07. 15:00 - So., 05.07. 00:00 So., 05.07. 15:00 - 19:00 Uhr
„Wand an Wand“ – Elias James Hamman

Die Toninstallation „Wand an Wand“ von Elias James Hamman setzt sich mit dem Zusammenleben auf engstem Raum auseinander. Durch eine interaktive Konstruktion entsteht ein Raum, den die Besucher*innen selbst erforschen können. Indem sie lauschen, werden sie Teil dessen, was uns umgibt – Teil einer akustischen Nachbarschaft.

„Wand an Wand“ thematisiert das Leben in unmittelbarer Nähe und die Illusion geschlossener Systeme. Wir glauben, voneinander getrennt zu sein – und sind doch ständig umgeben vom Leben der anderen.

Die Wand wird hier zur durchlässigen Membran: Sie trennt und verbindet zugleich. Nähe und Distanz existieren gleichzeitig und machen die Grenze zwischen privat und öffentlich fragil.



„Einverleiben“ – Xabel Rude

Zwei Körper, geformt aus Brot, begegnen sich, berühren sich – und beginnen, einander zu essen. Während sie sich gegenseitig einverleiben, verlieren sie ihre ursprüngliche Form, zerfallen und entstehen immer wieder neu.

Brot steht dabei für Alltag, Versorgung und Nähe, aber auch für Abhängigkeit und Verbrauch. Im Akt des Essens verschwimmt die Grenze zwischen „Ich“ und „Du“. Fürsorge und Gewalt liegen nah beieinander, Zärtlichkeit und Zerstörung werden ununterscheidbar.

Die Serie versteht Beziehung nicht als festen Zustand, sondern als fortwährenden Prozess von Auflösung und Neubeginn. Sie zeigt, dass Beziehung Arbeit bedeutet – an sich selbst und im Miteinander. Identität wird dabei nicht bewahrt, sondern immer wieder neu verhandelt.

Kurz-Bio

Elias James Hamman, Xabel Rude

Elias James Hamman arbeitet Hauptberuflich als O-Tonmeister im Filmbereich von Kino, Kurzfilme, über experimentelle Filmprojekte. Nebenbei mischt er immer wieder auch im künstlerischen Bereich mit. Ihm gefällt es sich aus der Komfortzone zu begeben und über das Medium Ton eine Ebene zu finden sich mit Menschen zu Verbinden.

Xabel Rude arbeitet multimedial mit Fotografie, Video und performativen Elementen. Sie setzt sich mit Körper, Weiblichkeit und unterschiedliche Rollen, Narrative und kulturelle Themen auseinander, oft über Selbstinszenierung und den Einsatz alltäglicher Materialien und Objekte. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Ironie und Verletzlichkeit und untersuchen, wie Nähe, Begehren und Zuschreibungen von Weiblichkeit sichtbar gemacht werden können.

Ort

Kienitzer Str. 11
12053 Berlin
Deutschland

Polymedialer Ponyhof

Kontakt

0176 96 92 30 66
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