- Bildende Kunst
Territorien des dazwischen / Zwischenräume
GAJEK
Sa., 04.07. 12:00 - 22:00 Uhr
Gemäldepräsentation.
Diese Präsentation versammelt malerische Arbeiten, die sich mit Momenten von Fremdheit, innerer Distanz und dem Gefühl fehlender Zugehörigkeit im urbanen Raum beschäftigen. Tiere erscheinen als Alter Ego – als Sinnbilder von Natur und jener verbliebenen Wildheit, die der Mensch trotz Architektur, Ordnung und sozialer Strukturen weiterhin in sich trägt.
Die Arbeiten bewegen sich in Zwischenräumen: zwischen Innen und Außen, Nähe und Rückzug, Individuum und kollektivem System. Reduzierte architektonische Fragmente und verschobene Perspektiven erzeugen Spannungen, in denen Orientierung und Wahrnehmung instabil werden.
Ein Teil der Arbeiten nutzt Anaglyph-Technik. Mit bereitgestellten rot-blauen 3D-Brillen entstehen subtile räumliche Verschiebungen, die das Gefühl des „Dazwischen-Seins“ visuell erfahrbar machen. Die Bilder können auch ohne Hilfsmittel betrachtet werden.
Diese Präsentation versammelt malerische Arbeiten, die sich mit Momenten von Fremdheit, innerer Distanz und dem Gefühl fehlender Zugehörigkeit im urbanen Raum beschäftigen. Tiere erscheinen als Alter Ego – als Sinnbilder von Natur und jener verbliebenen Wildheit, die der Mensch trotz Architektur, Ordnung und sozialer Strukturen weiterhin in sich trägt.
Die Arbeiten bewegen sich in Zwischenräumen: zwischen Innen und Außen, Nähe und Rückzug, Individuum und kollektivem System. Reduzierte architektonische Fragmente und verschobene Perspektiven erzeugen Spannungen, in denen Orientierung und Wahrnehmung instabil werden.
Ein Teil der Arbeiten nutzt Anaglyph-Technik. Mit bereitgestellten rot-blauen 3D-Brillen entstehen subtile räumliche Verschiebungen, die das Gefühl des „Dazwischen-Seins“ visuell erfahrbar machen. Die Bilder können auch ohne Hilfsmittel betrachtet werden.
Kurz-Bio
GAJEK
GAJEK (Agnieszka Kraus), geboren 1982 in Chorzów, Polen, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Malerei und Siebdruck an der Academy of Fine Arts in Danzig (Master 2008) und absolvierte einen Studienaufenthalt an der Marmara University in Istanbul. Für ihr Diplom erhielt sie den Minister of Culture and National Heritage Award. Sie repräsentierte Polen bei der Biennale junger Künstler Europas und des Mittelmeerraums (BJCEM) 2008 in Bari und 2009 in Skopje und nahm an zahlreichen Ausstellungen u. a. in Berlin, Mannheim und Brüssel teil. In ihrer Praxis ist Malerei nicht nur Medium, sondern konzeptuelles Werkzeug: Techniken wie Anaglyph oder CMYK-Farbschichten untersuchen Wahrnehmung, Zugehörigkeit und die Dynamik innerer und äußerer Räume.