- Bildende Kunst
- Installation
- Intervention
Blessing Neukölln
Aleksandra Kononchenko
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Ich begann dieses Projekt bei einem Spaziergang durch Neukölln, als mir verlassene Metallrahmen ehemaliger Kaugummiautomaten auffielen – Überreste des alltäglichen Stadtlebens, nahezu unsichtbar und übersehen. In diesen Strukturen entdeckte ich eine neue Bedeutung: Ich verwandle sie in Straßenaltäre, temporäre Räume des Schutzes und des Widerstands.
Inspiriert von süditalienischen und lateinamerikanischen Traditionen der Milagros und Ex-Votos wird jeder Altar zu einer Votivgabe an die Stadt selbst – eine Geste des Segens, des Erinnerns und der Hoffnung in einer Zeit der Instabilität. „Blessing Neukölln“ ist eine Serie von Interventionen im öffentlichen Raum, die in der Metalltreibtechnik auf Aluminium entstehen.
Für 48 Stunden Neukölln werde ich einen Altar im Innen- und Außenbereich des Ausstellungsortes installieren und ihn in die umliegenden Straßen erweitern. Kleine Milagros werden sowohl im Raum als auch im Stadtraum erscheinen und ein subtiles Netzwerk des Schutzes rund um den Ort bilden.
Die Besucher*innen sind eingeladen, diese Objekte als zeitgenössische Votivgaben zu begegnen – nicht gebunden an eine bestimmte Religion, sondern an geteilte Verletzlichkeit und Resilienz. Die Arbeit setzt zudem die Serie „Milagros for Holy Women“ fort und führt ein neues Werk ein, das einem allsehenden Auge gewidmet ist, das symbolisch über Neukölln wacht.
„Blessing Neukölln“ bewegt sich zwischen Sakralem und Profanem, privater Andacht und öffentlichem Raum. Es fragt, welche Rituale in einer säkularen Stadt noch möglich sind – und wie kleine Gesten von Glauben, Verlust und Hoffnung unsere Umgebung leise verändern können, wenn auch nur für einen Moment.
Inspiriert von süditalienischen und lateinamerikanischen Traditionen der Milagros und Ex-Votos wird jeder Altar zu einer Votivgabe an die Stadt selbst – eine Geste des Segens, des Erinnerns und der Hoffnung in einer Zeit der Instabilität. „Blessing Neukölln“ ist eine Serie von Interventionen im öffentlichen Raum, die in der Metalltreibtechnik auf Aluminium entstehen.
Für 48 Stunden Neukölln werde ich einen Altar im Innen- und Außenbereich des Ausstellungsortes installieren und ihn in die umliegenden Straßen erweitern. Kleine Milagros werden sowohl im Raum als auch im Stadtraum erscheinen und ein subtiles Netzwerk des Schutzes rund um den Ort bilden.
Die Besucher*innen sind eingeladen, diese Objekte als zeitgenössische Votivgaben zu begegnen – nicht gebunden an eine bestimmte Religion, sondern an geteilte Verletzlichkeit und Resilienz. Die Arbeit setzt zudem die Serie „Milagros for Holy Women“ fort und führt ein neues Werk ein, das einem allsehenden Auge gewidmet ist, das symbolisch über Neukölln wacht.
„Blessing Neukölln“ bewegt sich zwischen Sakralem und Profanem, privater Andacht und öffentlichem Raum. Es fragt, welche Rituale in einer säkularen Stadt noch möglich sind – und wie kleine Gesten von Glauben, Verlust und Hoffnung unsere Umgebung leise verändern können, wenn auch nur für einen Moment.
Kurz-Bio
Aleksandra Kononchenko
Aleksandra Kononchenko ist eine in Berlin lebende bildende Künstlerin und Fotografin.
In ihrer Praxis verbindet sie Dokumentation und Ritual und arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Performance.
Ihre Arbeiten thematisieren Erinnerung, Glauben und kollektive Erfahrung und schaffen poetische Gesten im öffentlichen Raum, die zur Reflexion und Begegnung einladen.
Ihre Projekte wurden international gezeigt, unter anderem bei der Architekturbiennale Venedig.
In ihrer Praxis verbindet sie Dokumentation und Ritual und arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Performance.
Ihre Arbeiten thematisieren Erinnerung, Glauben und kollektive Erfahrung und schaffen poetische Gesten im öffentlichen Raum, die zur Reflexion und Begegnung einladen.
Ihre Projekte wurden international gezeigt, unter anderem bei der Architekturbiennale Venedig.