- Installation
I Can’t Remember It Clearly, It Was All Blurry
Lara Rocho
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Die Arbeit I Can’t Remember It Clearly, It Was All Blurry setzt sich mit verschwommener Wahrnehmung, Erinnerung und emotionaler Verklärung auseinander. Durch den gezielten Einsatz ausgewählter Materialien und ihrer spezifischen Eigenschaften – milchig, transparent, starr und zerbrechlich – nähert sich die Arbeit diesen Zuständen an. Es entsteht eine Rauminstallation an der Schnittstelle von Textil, Zeichnung und Malerei.
Zarte Bleistift- und Kohlezeichnungen auf hochtransparentem Papier werden in doppellagigen Anordnungen zu einer installativen Struktur zusammengeführt. Die sich überlagernden Papierschichten verdecken die Motive teilweise und lassen den Blick unscharf werden. Die Bilder erscheinen fragmentarisch, flüchtig und fragil – ähnlich Erinnerungen, die sich mit der Zeit verändern oder überlagern.
Die Installation erzeugt eine traumhafte, fast märchenhafte Atmosphäre, die die Betrachtenden in einen nostalgischen Zwischenraum zieht. Grenzen verschwimmen: Was ist Erinnerung, was Projektion, was Traum? Aus der Distanz wirken die Materialien milchig, diffus und „blurry“, während sich bei näherer Betrachtung klare Formen, Linien und Symbole offenbaren. Die Arbeit spielt bewusst mit Nähe und Distanz und mit der Wahrnehmung der Betrachtenden.
Zentral für meine künstlerische Praxis ist die Kombination besonderer Materialien und Oberflächenqualitäten transparent oder opak, hart oder weich. Diese Materialität lädt die Betrachtenden in eine taktile, mitwirkende Rolle ein. Je nach Inszenierung können die Strukturen Gefühle von Nostalgie, Sehnsucht und den Wunsch nach Rückzug oder Flucht in eine Traumwelt hervorrufen.
Zarte Bleistift- und Kohlezeichnungen auf hochtransparentem Papier werden in doppellagigen Anordnungen zu einer installativen Struktur zusammengeführt. Die sich überlagernden Papierschichten verdecken die Motive teilweise und lassen den Blick unscharf werden. Die Bilder erscheinen fragmentarisch, flüchtig und fragil – ähnlich Erinnerungen, die sich mit der Zeit verändern oder überlagern.
Die Installation erzeugt eine traumhafte, fast märchenhafte Atmosphäre, die die Betrachtenden in einen nostalgischen Zwischenraum zieht. Grenzen verschwimmen: Was ist Erinnerung, was Projektion, was Traum? Aus der Distanz wirken die Materialien milchig, diffus und „blurry“, während sich bei näherer Betrachtung klare Formen, Linien und Symbole offenbaren. Die Arbeit spielt bewusst mit Nähe und Distanz und mit der Wahrnehmung der Betrachtenden.
Zentral für meine künstlerische Praxis ist die Kombination besonderer Materialien und Oberflächenqualitäten transparent oder opak, hart oder weich. Diese Materialität lädt die Betrachtenden in eine taktile, mitwirkende Rolle ein. Je nach Inszenierung können die Strukturen Gefühle von Nostalgie, Sehnsucht und den Wunsch nach Rückzug oder Flucht in eine Traumwelt hervorrufen.
Kurz-Bio
Lara Rocho
Rochos künstlerische Praxis beschäftigt sich mit Themen wie Nostalgie, Intimität, Verletzlichkeit, Einsamkeit und Besessenheit. Ihr Ansatz basiert auf der Verbindung von textilen und taktilen Strukturen, Materialien und Fragmenten mit narrativen Momenten, wodurch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. So entstehen textile Tableaus durch Motive und Symbole, die mythologische, märchenhafte oder okkulte Welten evozieren. Rochos Installationen erzeugen Spannungen zwischen Nähe und Distanz, Nostalgie und Besessenheit, Anziehung und Abstoßung. Durch dieses Wechselspiel lädt ihre Praxis die Betrachter nicht nur zum Sehen ein, sondern auch zur physischen und sinnlichen Auseinandersetzung mit dem Werk, mit dem Ziel, neue Perspektiven auf Textilien und Raumerfahrung zu eröffnen.