- Fotografie
- Musik
People I Admire
Pelle Bonink
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Der Titel verrät es bereits: Ich porträtiere Menschen, die ich für ihren Mut bewundere, ihrer Identität einen visuellen Ausdruck zu verleihen – Individuen, denen ich in der queeren Clubkultur Deutschlands und der Niederlande begegnet bin. Mein Fokus liegt auf der Form der Selbstinszenierung und Selbstermächtigung, die ich in dieser Szene erfahren habe.
In einer Serie von Porträts hebe ich die Stärke, Extravaganz und Schönheit der dargestellten Personen hervor. Mit dieser Publikation schaffe ich eine Hommage an jene, die im Schutz der Dunkelheit und innerhalb eines selbstgeschaffenen, sicheren Raums den Mut finden, ihre Identitäten temporär zu erweitern und neu zu denken.
Da Kameras in diesen nächtlichen Räumen häufig verboten sind, existiert nur wenig physische Dokumentation dieser Welt. Mit diesem Projekt möchte ich einen Teil davon sichtbar machen und die Menschen feiern, die sie prägen und beleben.
Gleichzeitig hole ich die Personen, denen ich in den Clubs begegne, bewusst aus der Dunkelheit dieser nächtlichen Orte heraus und setze sie in das helle Licht meines Studios. In diesem Kontrast – zwischen der verborgenen, flüchtigen Ausdrucksform der Nacht und dem konzentrierten, sichtbaren Raum des Studios – werden ihre Identitäten neu lesbar. Das Studio wird zu einem Ort, an dem Innen und Außen aufeinandertreffen, an dem die im Club geborene Selbstinszenierung eine neue, dauerhafte Form annimmt und an dem die Grenze zwischen OUT / SIDE / IN neu gezogen wird.
In einer Serie von Porträts hebe ich die Stärke, Extravaganz und Schönheit der dargestellten Personen hervor. Mit dieser Publikation schaffe ich eine Hommage an jene, die im Schutz der Dunkelheit und innerhalb eines selbstgeschaffenen, sicheren Raums den Mut finden, ihre Identitäten temporär zu erweitern und neu zu denken.
Da Kameras in diesen nächtlichen Räumen häufig verboten sind, existiert nur wenig physische Dokumentation dieser Welt. Mit diesem Projekt möchte ich einen Teil davon sichtbar machen und die Menschen feiern, die sie prägen und beleben.
Gleichzeitig hole ich die Personen, denen ich in den Clubs begegne, bewusst aus der Dunkelheit dieser nächtlichen Orte heraus und setze sie in das helle Licht meines Studios. In diesem Kontrast – zwischen der verborgenen, flüchtigen Ausdrucksform der Nacht und dem konzentrierten, sichtbaren Raum des Studios – werden ihre Identitäten neu lesbar. Das Studio wird zu einem Ort, an dem Innen und Außen aufeinandertreffen, an dem die im Club geborene Selbstinszenierung eine neue, dauerhafte Form annimmt und an dem die Grenze zwischen OUT / SIDE / IN neu gezogen wird.
Kurz-Bio
Pelle Bonink
Als Fotograf richte ich meinen Blick und meine Kamera vor allem auf Menschen innerhalb der queeren Community. Die Einzigartigkeit, mit der jede*r die eigene Identität gestaltet, und der Drang nach Selbstexpression innerhalb der queeren Gemeinschaft wecken meine Bewunderung. Ich halte dies für ein größeres Publikum fest. Queer zu sein geht in der heutigen Zeit oft mit persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen rund um (Selbst-)Akzeptanz einher. Indem ich als Fotograf der gesamten Bandbreite der queeren Community visuelle Aufmerksamkeit schenke, hoffe ich zu einem breiteren gesellschaftlichen Verständnis beizutragen.