- Aktionskunst
- Mediale & Digitale Kunst
- Performance
Wringe d/mich selbst mit Worten aus
Seah Christin Zenker
Sa., 04.07. 16:00 - 20:00 Uhr
„Worte wringen“ ist eine multimediale Performance, bei der du als Besucher auch mitmachen kannst, aber nicht musst.
Seah als Akteurin schreibt mit einem Stift den Satz „How dare you leave me?“ immer wieder und wieder auf die Steinplatte zu ihren Füßen. Sie beschreibt die Platte solange, in Lagen übereinander und über die schon geschriebenen Worte, bis der Untergrund komplett vollgeschrieben und ausgeschwärzt ist. Der Satz wird so Schicht für Schicht mit Farbe überlagert bis er völlig im Meer der Farbe auf der Platte verschwindet.
Die Vielzahl der Farbplayers gibt dem schreibenden Menschen Raum, in den Worten das zu finden, was die Erinnerung, Erfahrung oder der Verlust nicht mehr hat offenbaren können.
Seah lädt die Besucher ein, selbst auf einem Blatt Papier mit schwarzem oder eigenem Stift eine persönlicher Affirmation zu wringen, ergo ein Blatt vollkommen schwarz zu schreiben. Es wird aber auch eine Schüssel mit kleinen Zetteln voller Affirmationen geben, die uns alle nicht fremd sind. Wenn du nicht gleich genau weißt, welche Worte du wählen möchtest, kannst du hier etwas ziehen, und dich der Erfahrung des Worte wringens hingeben.
Seah dokumentiert den Prozess mit einer Kamera und streamt die Peformance. Dabei hilft ihr Videograph Manuel Baumann.
Seah wird die Steinplatte mit ihrem gewrungenen Satz am Ende ihrer Performance anheben und zerschlagen. „How dare you leave me?“ — Hast du Lust, vor Ort einen Satz ins Weiß des Papiers zu wringen bis es schwarz wird?
Seah als Akteurin schreibt mit einem Stift den Satz „How dare you leave me?“ immer wieder und wieder auf die Steinplatte zu ihren Füßen. Sie beschreibt die Platte solange, in Lagen übereinander und über die schon geschriebenen Worte, bis der Untergrund komplett vollgeschrieben und ausgeschwärzt ist. Der Satz wird so Schicht für Schicht mit Farbe überlagert bis er völlig im Meer der Farbe auf der Platte verschwindet.
Die Vielzahl der Farbplayers gibt dem schreibenden Menschen Raum, in den Worten das zu finden, was die Erinnerung, Erfahrung oder der Verlust nicht mehr hat offenbaren können.
Seah lädt die Besucher ein, selbst auf einem Blatt Papier mit schwarzem oder eigenem Stift eine persönlicher Affirmation zu wringen, ergo ein Blatt vollkommen schwarz zu schreiben. Es wird aber auch eine Schüssel mit kleinen Zetteln voller Affirmationen geben, die uns alle nicht fremd sind. Wenn du nicht gleich genau weißt, welche Worte du wählen möchtest, kannst du hier etwas ziehen, und dich der Erfahrung des Worte wringens hingeben.
Seah dokumentiert den Prozess mit einer Kamera und streamt die Peformance. Dabei hilft ihr Videograph Manuel Baumann.
Seah wird die Steinplatte mit ihrem gewrungenen Satz am Ende ihrer Performance anheben und zerschlagen. „How dare you leave me?“ — Hast du Lust, vor Ort einen Satz ins Weiß des Papiers zu wringen bis es schwarz wird?
Kurz-Bio
Seah Christin Zenker
Seah Zenker, 1985 in Zschopau geboren, hat seit September ihre poetische Schreibarbeit in eine interdisziplinäre Aufarbeitung verwandelt. In der Zeit ihres Studiums der Ethik der Textkulturen hat sie mit der Herausgabe der Literaturzeitschrift Blaue Flecke bereits die medialen Grenzen von Text und Körper, Schreiben als Erleben und Wiedererleben ausgelotet sowie die Textarbeit als Gruppenprojekt angelegt.
Manuel Baumann, geboren 1978, arbeitet als Stand- und Theaterphotograph und Videograph. Er lebt in Berlin.
Manuel Baumann, geboren 1978, arbeitet als Stand- und Theaterphotograph und Videograph. Er lebt in Berlin.