- Interdisziplinäre Projekte
- Musik
- Performance
Re III : City in the body, Bodies of the city
Martina Jurak
Fr., 03.07. 21:00 - 22:00 Uhr
„Re III“ ist der dritte und letzte Teil von Martina Juraks performativem Zyklus „Passing“, der urbane Problematiken durch einen interdisziplinären Ansatz präsentiert. Die künstlerische Recherche fand in Neukölln statt, in der Nähe des neu gebauten, umstrittenen Abschnitts der Autobahn A100. Die Erkundung im Freien umfasste Bewegungsimprovisationen auf Baustellen sowie Video- und Tonaufnahmen, die in Zusammenarbeit mit Klang Artist in den ersten beiden Performances verwendet wurden.
Jedes Stück untersucht Neubauten in Berlin, um die Verbundenheit von künstlerischen und Lebensumständen aufzudecken und die rasante Bauentwicklung zu hinterfragen. Auf diese Weise inspirierten Architektur ortsspezifische Choreografien und bildeten neue Konzepte für das bevorstehende Bühnenwerk.
“City in the body, Bodies of the city” ist ein Untertitel, der sich auf die Einbeziehung urbaner Forschung in die Choreografie mit einem Ansatz des japanischen Butoh-Tanzes bezieht, um das Bewusstsein für Umweltzustände und ‑veränderungen zu schärfen. Es geht darum, sich mit einer problematischen Beziehung zwischen mechanischen Strukturen und Teilen der Natur auseinanderzusetzen, die sich im performativen Körper des Künstlers widerspiegelt. Der Performance-Prozess verschiebt sich vom Äußeren zum Inneren, lässt beide miteinander verschmelzen und schafft mithilfe von spezifischem Licht, experimentellen elektronischen Klängen und sich bewegenden Körpern eine surreale Welt.
Das Stück beginnt im Freien auf der Hatun-Sürücü-Brücke über der Autobahn A100 und endet am Dammweg 216. Es ist eine direkter Dialog mit den urbanen Herausforderungen. Durch die Veranstaltung wird das Publikum aktiv eingeladen, an einem künstlerischen Spaziergang teilzunehmen, der wie eine Erkundung in einer gewöhnlichen Stadt, die veränderten Räume aufzeigt.
Jedes Stück untersucht Neubauten in Berlin, um die Verbundenheit von künstlerischen und Lebensumständen aufzudecken und die rasante Bauentwicklung zu hinterfragen. Auf diese Weise inspirierten Architektur ortsspezifische Choreografien und bildeten neue Konzepte für das bevorstehende Bühnenwerk.
“City in the body, Bodies of the city” ist ein Untertitel, der sich auf die Einbeziehung urbaner Forschung in die Choreografie mit einem Ansatz des japanischen Butoh-Tanzes bezieht, um das Bewusstsein für Umweltzustände und ‑veränderungen zu schärfen. Es geht darum, sich mit einer problematischen Beziehung zwischen mechanischen Strukturen und Teilen der Natur auseinanderzusetzen, die sich im performativen Körper des Künstlers widerspiegelt. Der Performance-Prozess verschiebt sich vom Äußeren zum Inneren, lässt beide miteinander verschmelzen und schafft mithilfe von spezifischem Licht, experimentellen elektronischen Klängen und sich bewegenden Körpern eine surreale Welt.
Das Stück beginnt im Freien auf der Hatun-Sürücü-Brücke über der Autobahn A100 und endet am Dammweg 216. Es ist eine direkter Dialog mit den urbanen Herausforderungen. Durch die Veranstaltung wird das Publikum aktiv eingeladen, an einem künstlerischen Spaziergang teilzunehmen, der wie eine Erkundung in einer gewöhnlichen Stadt, die veränderten Räume aufzeigt.
Kurz-Bio
Martina Jurak
Martina Jurak ist eine multidisziplinäre Künstlerin aus Slowenien, die in Berlin lebt. Sie erwarb ihren Bachelor- und Master-Abschluss in Bildender Kunst in Ljubljana und absolvierte eine Butoh-Tanzausbildung bei japanischen und internationalen Lehrern, was sie dazu brachte, ortsspezifische Performances zu entwickeln. Ihre Schwerpunkte liegen auf den Metamorphosen in Städten und auf Bewegungsimprovisation als Schaffung paralleler Bewegungen zu den einschränkenden Strukturen der heutigen Welt. Martina arbeitet mit Tanz, Klang, Zeichnung und Videomedien und hat ihr Werk in Tanzinstitutionen, Residenzen und Galerien in Europa präsentiert.
Sie arbeitet mit Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen und definiert ihr sich wandelndes künstlerisches Schaffen ständig neu.
Sie arbeitet mit Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen und definiert ihr sich wandelndes künstlerisches Schaffen ständig neu.