- Bildende Kunst
- Installation
Alien Landscapes: Topografien des Werdens
Cansu Tekin, Max Steimel
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Alien Landscapes: Topografien des Werdens ist eine multisensorische Installation, die innere emotionale Zustände in greifbare Landschaften verwandelt. Sieben ovale keramische Wandskulpturen entfalten sich wie kleine introspektive Terrains. Manche Oberflächen wirken chaotisch, andere rhythmisch; alle bewegen sich zwischen körperlicher Erfahrung und einem Gefühl der Fremdheit.
Natürliche Materialien wie Moos, getrocknete Blumen, Äste und Schnüre verweben sich mit den keramischen Formen und bilden fragile kleine Ökosysteme um jede Skulptur. Diese Elemente verweisen auf Prozesse von Verfall, Erneuerung und Transformation und spiegeln die Vergänglichkeit sowohl emotionaler Zustände als auch lebendiger Umgebungen wider.
Jede Skulptur steht für einen bestimmten emotionalen Zustand: Angst, Furcht, Lust, Wut, Trauer, Erleichterung und Hoffnung. Anstatt Emotionen als feste innere Zustände darzustellen, versteht die Installation sie als sich wandelnde Terrains, durch die wir uns im Laufe unseres Lebens bewegen. Gefühle werden zu Landschaften, die beobachtet, erkundet und erfahren werden können.
Eine eigens komponierte Ambient-Klanglandschaft begleitet die Installation und ist über einen QR-Code zugänglich, sodass Besucherinnen und Besucher sie individuell während ihres Rundgangs hören können. Auf diese Weise entfaltet sich die klangliche Ebene als persönliche Erfahrung, die sich mit der visuellen Wahrnehmung der Arbeit verbindet.
Indem diese inneren Erfahrungen nach außen verlagert werden, verwischt die Arbeit die Grenze zwischen psychischer Innenwelt und physischer Umwelt. Emotionen erscheinen als fragile Topografien, geformt durch Spannung, Erosion, Brüche und Erneuerung. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, innezuhalten und über ihre eigenen inneren Landschaften nachzudenken und darüber, wie Identität, Emotion und Umgebung sich fortwährend gegenseitig verändern.
Natürliche Materialien wie Moos, getrocknete Blumen, Äste und Schnüre verweben sich mit den keramischen Formen und bilden fragile kleine Ökosysteme um jede Skulptur. Diese Elemente verweisen auf Prozesse von Verfall, Erneuerung und Transformation und spiegeln die Vergänglichkeit sowohl emotionaler Zustände als auch lebendiger Umgebungen wider.
Jede Skulptur steht für einen bestimmten emotionalen Zustand: Angst, Furcht, Lust, Wut, Trauer, Erleichterung und Hoffnung. Anstatt Emotionen als feste innere Zustände darzustellen, versteht die Installation sie als sich wandelnde Terrains, durch die wir uns im Laufe unseres Lebens bewegen. Gefühle werden zu Landschaften, die beobachtet, erkundet und erfahren werden können.
Eine eigens komponierte Ambient-Klanglandschaft begleitet die Installation und ist über einen QR-Code zugänglich, sodass Besucherinnen und Besucher sie individuell während ihres Rundgangs hören können. Auf diese Weise entfaltet sich die klangliche Ebene als persönliche Erfahrung, die sich mit der visuellen Wahrnehmung der Arbeit verbindet.
Indem diese inneren Erfahrungen nach außen verlagert werden, verwischt die Arbeit die Grenze zwischen psychischer Innenwelt und physischer Umwelt. Emotionen erscheinen als fragile Topografien, geformt durch Spannung, Erosion, Brüche und Erneuerung. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, innezuhalten und über ihre eigenen inneren Landschaften nachzudenken und darüber, wie Identität, Emotion und Umgebung sich fortwährend gegenseitig verändern.
Kurz-Bio
Cansu Tekin, Max Steimel
Cansu Tekin ist Wissenschaftlerin von Ausbildung und autodidaktische bildende Künstlerin. Ihre Arbeiten in Keramik und Fotografie verwandeln flüchtige, immaterielle Emotionen in greifbare Formen und öffnen immersive Zugänge zur inneren Welt. Durch ihre Werke erhalten amorphe Gefühle Gestalt und laden die Betrachtenden ein, die Landschaften ihrer eigenen emotionalen Erfahrungen zu erkennen, zu erkunden und zu bewohnen.
Maximilian Steimel ist ein in Berlin tätiger Musikproduzent, Softwareentwickler und Medienkünstler. Seine Arbeiten verbinden avancierte digitale Signalverarbeitung, experimentelle Syntheseverfahren und räumliche Klanggestaltung zu immersiven auditiven Landschaften, in denen technologischer Ansatz, kritische Reflexion und klangliche Forschung eine sinnliche Einheit bilden.
Maximilian Steimel ist ein in Berlin tätiger Musikproduzent, Softwareentwickler und Medienkünstler. Seine Arbeiten verbinden avancierte digitale Signalverarbeitung, experimentelle Syntheseverfahren und räumliche Klanggestaltung zu immersiven auditiven Landschaften, in denen technologischer Ansatz, kritische Reflexion und klangliche Forschung eine sinnliche Einheit bilden.