- Bildende Kunst
7, rue paradis
Christian Nappert
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
7, rue paradis
7, rue paradis ist eine Edition bestehend aus 24 Fotopostkarten. Archiv-Pigmentdrucke. 10 x 15 cm
Die Fotopostkarten zeigen einen Hauseingang einer imaginierten Zieladresse –
den kommenden Einwurf einer Postkarte in den einen Briefkasten – der 7 rue paradis.
Die Adresse ist ursprünglich ein Wohnhaus in Marseille in a kingdom by the sea1 welches ich bei drei unterschiedlichen Besuchen in der Stadt immer wieder zufällig aus anderen Richtungen beim Flanieren wie an roten Fäden gezogen überraschend erreichte – ein geheimer Hafen - wie magisch angezogen. Die Fotografien entstanden so beim abtasten der Außen- und Innenarchitektur - des Übergangs von Außen nach Innen - den leisen Faden folgend – sehnend nach einer Person... woanders oder doch dort?2
Sie dürfen – wenn Sie denn wollen - eine Fotopostkarte3 der 7, rue paradis frei wählen und eine magische oder überraschende oder liebe Erfahrung die sie erlebt haben z. B. beim (klang)spazieren4 oder auch freien Flanieren niederschreiben und an eine/n Geliebte/n oder Unbekannte/n senden.
Die Sehnsüchte werden weitergeschrieben und in die große 7, rue paradis tous les habitants du monde eingeschrieben – stärkende und anziehende sehnflüste – sehnfleuse – seenflüsse - sehnflüsse – windflüste - souflaneuse – souflueste - soflueste.
Christian Nappert. 2025
1 Annabel Lee. Edgar Allan Poe
2 eine Praxis u. a. beschrieben in den 1920ern durch eine kleine Gruppe von KünstlerInnen in Paris und anderswo.
3 Der Marseiller Einwohner Dominique Piazza hat die Fotopostkarte 1891 erfunden. Es steht ihnen frei die Karte zu füllen/leeren oder zu
formen. Sie dürfen gerne auch Ihr eigenes Bildmotiv hinzufügen.
4 vorschlag: Walking from Scores e. g. The Resounding Flâneuse. Elena Biserna for more readings and ideas on Soundwalking
© Christian Nappert 2025
7, rue paradis ist eine Edition bestehend aus 24 Fotopostkarten. Archiv-Pigmentdrucke. 10 x 15 cm
Die Fotopostkarten zeigen einen Hauseingang einer imaginierten Zieladresse –
den kommenden Einwurf einer Postkarte in den einen Briefkasten – der 7 rue paradis.
Die Adresse ist ursprünglich ein Wohnhaus in Marseille in a kingdom by the sea1 welches ich bei drei unterschiedlichen Besuchen in der Stadt immer wieder zufällig aus anderen Richtungen beim Flanieren wie an roten Fäden gezogen überraschend erreichte – ein geheimer Hafen - wie magisch angezogen. Die Fotografien entstanden so beim abtasten der Außen- und Innenarchitektur - des Übergangs von Außen nach Innen - den leisen Faden folgend – sehnend nach einer Person... woanders oder doch dort?2
Sie dürfen – wenn Sie denn wollen - eine Fotopostkarte3 der 7, rue paradis frei wählen und eine magische oder überraschende oder liebe Erfahrung die sie erlebt haben z. B. beim (klang)spazieren4 oder auch freien Flanieren niederschreiben und an eine/n Geliebte/n oder Unbekannte/n senden.
Die Sehnsüchte werden weitergeschrieben und in die große 7, rue paradis tous les habitants du monde eingeschrieben – stärkende und anziehende sehnflüste – sehnfleuse – seenflüsse - sehnflüsse – windflüste - souflaneuse – souflueste - soflueste.
Christian Nappert. 2025
1 Annabel Lee. Edgar Allan Poe
2 eine Praxis u. a. beschrieben in den 1920ern durch eine kleine Gruppe von KünstlerInnen in Paris und anderswo.
3 Der Marseiller Einwohner Dominique Piazza hat die Fotopostkarte 1891 erfunden. Es steht ihnen frei die Karte zu füllen/leeren oder zu
formen. Sie dürfen gerne auch Ihr eigenes Bildmotiv hinzufügen.
4 vorschlag: Walking from Scores e. g. The Resounding Flâneuse. Elena Biserna for more readings and ideas on Soundwalking
© Christian Nappert 2025
Kurz-Bio
Christian Nappert
Christian Nappert ist ein Bildender Künstler lebend in Leipzig der im Feld der Zeitgenössischen Fotografie und weiteren Diszplinen wie Zeichnung und Sound arbeitet - er beschäftigt sich mit Orten und unserer gemeinsamen Umgebung und Ihrer Zeitlichkeit sowie eröffnet und umkreist neue potentielle Narrative. Er studierte Bildende Kunst und Medien an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (GER), am ITT Dublin (IRL) und an der Universität Bamberg (GER). Er ist Mitglied des Vereins Euja, der sich mit der Herstellung von Künstlerbüchern beschäftigt, und arbeitet gelegentlich an Tonaufnahmena und Kollaborationen mit befreundeten Künstlern.Sein Forschungshintergrund liegt in Phänomenen, die sich am Rande der Stille abspielen. Derzeit arbeitet er an einem neuen Werk über Animismus und Stad