Direkt zum Inhalt
  • Film & Video
  • Interdisziplinäre Projekte

Crosslocal shifting spatial constructs

Francesca Ceola, Simone Rueß.

Barrierefreier Zugang Barrierefreie Toilette
Sa., 04.07. 15:00 - 18:00 Uhr So., 05.07. 15:00 - 18:00 Uhr
Das präsentierte Video visualisiert Erfahrungen von transnationalen Identitäten und untersucht räumliche Strukturen von gleichzeitig gelebten Zugehörigkeiten. Gedankliche Assoziationen zu Grenzen, Migration, zurückgelassener Heimat, kultureller Verbindung werden in Zeichnungen und performativen Handlungen sichtbar. Der Film fasst einen Workshops zusammen, den wir – Francesca Ceola und Simone Rueß – an der TU Berlin am interdisziplinären Forschungsbereich SFB 1265 „Re-Figuration of Spaces“ initiierten und organisierten. Der Workshop war wie ein kleines Labor aufgebaut. Es gab mehrere aufeinanderfolgende Aufgaben und gemeinsame Reflexionen. Aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven haben wir die Begriffe "translokale, transnationale und hybride räumliche Strukturen" von vielen Seiten betrachtet und in ihre verschiedenen Bedeutungsebenen zerlegt. Die Veränderungen und Vermischungen dieser begrifflichen Abstraktionen wurden nicht nur theoretisch diskutiert, sondern auch körperlich und künstlerisch erfahrbar gemacht.

Mit der Präsentation am MINTgrünen Klassenzimmer werden die visuell und ästhetisch erfassten Erfahrungen künstlerischen Interventionen am MINT-Lernraum gegenüber gestellt. Dort untersuchen Künstler*innen zusammen mit Kindern die räumlichen Strukturen des MINT und bearbeiten dabei Übergänge von Grenzen, Schutz(Bedürfnis) und kulturellem Zusammenleben. Der Film wird zu einem Sprachrohr für Zusammenhalt und sensibilisiert für vielschichtige biografische Hintergründe in Zeiten gesellschaftlicher Brüche und Ausgrenzung.

Kurz-Bio

Francesca Ceola, Simone Rueß.

Francesca Ceola untersucht in ihrer jüngsten Forschung in Lagos Strukturen des "home-making" in instabilen Landschaften. Indem sie die baulichen Elemente von Behausungen und die Sozioökologien, welche Lebensgrundlagen sichern, hervorhebt, setzt sie sich mit Fragen der Bildung von Behausung für gewaltsam vertriebene Einzelpersonen und Gemeinschaften auseinander.

Simone Rueß dokumentiert in ihrer künstlerischen Forschung wie Raum durch Bewegung, Erzählung und Erinnerung geschaffen und wahrgenommen wird. Ihre multimedialen und partizipativen Projekte reflektieren städtischen und sozialen Wandel, sowie biographische Räume. In ihrem Projekt INhabit werden mentale Bilder von Heimat sichtbar, welche durch globale Krisen, geopolitische Zäsuren, Displacement oder Migration beeinflusst sind.

Ort

Oderstraße
12049 Berlin
Deutschland

MINT-grünes Klassenzimmer

Barrierefreiheit

Barrierefreier Zugang Barrierefreie Toilette
Die nächsten 9 Veranstaltungen