- Offenes Format
Passage Art
Hannah Becquante & Félix Taburet
Fr., 03.07. 19:00 - 21:00 Uhr
PASSAGE entstand als Ausstellungsraum an einem Ort des Durchgangs, einer U-Bahn-Station, die weder ganz innen noch außen ist, weder Ziel noch Ursprung. Sie funktioniert als Schwellenarchitektur, als ein Raum, den man durchquert, statt ihn zu besetzen. Diese Bedingung steht in direktem Zusammenhang mit dem Motto der 48 Stunden Neukölln 2026 OUT SIDE IN, das Grenzen als verschiebbar und durchlässig versteht.
Die Präsentation einer Arbeit von Hannah Becquante und Félix Taburet innerhalb von PASSAGE aktiviert diesen Zwischenzustand sowohl räumlich als auch konzeptuell. Ihre Praxis arbeitet mit Fragmentierung, Erosion und Serialität und unterläuft die Illusion stabiler Bilder und kohärenter Erzählungen. Körper erscheinen fragmentiert oder schwebend, Gesten zwischen Handlung und Zusammenbruch gefangen, und spiegeln damit den Zustand des Ortes zwischen Bewegung und Stillstand, Sichtbarkeit und Verschwinden.
Die Arbeit wird im Container so installiert, als befände sie sich im Außenraum. Elemente von Boden und Vegetation dringen in den Ausstellungsraum ein, verwischen Umgrenzung und Offenheit und fügen eine weitere konzeptuelle Ebene hinzu. In einem öffentlichen Durchgang platziert, konfrontiert die Arbeit die Betrachtenden mitten im alltäglichen Strom. Äußere Kräfte wie soziale Spannungen und kollektive Erinnerung schreiben sich in den Innenraum der Präsentation ein, während die Ausstellung den Rhythmen und Unterbrechungen der Straße ausgesetzt bleibt.
Durch diese Begegnung wird PASSAGE zu einem Ort, an dem Innen und Außen ineinander übergehen. Die Arbeit illustriert das Thema OUT SIDE IN nicht, sie vollzieht es. Bedeutung bleibt instabil und entsteht durch flüchtige Wahrnehmung und die Bewegung der Betrachtenden, während der Ausstellungsraum selbst zur aktiven Schwelle wird.
Die Präsentation einer Arbeit von Hannah Becquante und Félix Taburet innerhalb von PASSAGE aktiviert diesen Zwischenzustand sowohl räumlich als auch konzeptuell. Ihre Praxis arbeitet mit Fragmentierung, Erosion und Serialität und unterläuft die Illusion stabiler Bilder und kohärenter Erzählungen. Körper erscheinen fragmentiert oder schwebend, Gesten zwischen Handlung und Zusammenbruch gefangen, und spiegeln damit den Zustand des Ortes zwischen Bewegung und Stillstand, Sichtbarkeit und Verschwinden.
Die Arbeit wird im Container so installiert, als befände sie sich im Außenraum. Elemente von Boden und Vegetation dringen in den Ausstellungsraum ein, verwischen Umgrenzung und Offenheit und fügen eine weitere konzeptuelle Ebene hinzu. In einem öffentlichen Durchgang platziert, konfrontiert die Arbeit die Betrachtenden mitten im alltäglichen Strom. Äußere Kräfte wie soziale Spannungen und kollektive Erinnerung schreiben sich in den Innenraum der Präsentation ein, während die Ausstellung den Rhythmen und Unterbrechungen der Straße ausgesetzt bleibt.
Durch diese Begegnung wird PASSAGE zu einem Ort, an dem Innen und Außen ineinander übergehen. Die Arbeit illustriert das Thema OUT SIDE IN nicht, sie vollzieht es. Bedeutung bleibt instabil und entsteht durch flüchtige Wahrnehmung und die Bewegung der Betrachtenden, während der Ausstellungsraum selbst zur aktiven Schwelle wird.
Kurz-Bio
Hannah Becquante & Félix Taburet
Hannah Becquante und Félix Taburet arbeiten kollaborativ an der Schnittstelle von Skulptur und Bild, mit Installationen, die Erinnerung, Fragmentierung und die Instabilität von Darstellung hinterfragen. Durch Mosaik, Relief und architektonische Fragmente lösen sie visuelle Kontinuität auf und zerlegen Bilder in Sequenzen, die ihre Konstruktion sichtbar machen. Figuren erscheinen fragmentiert oder schwebend und verweisen auf Erosion statt auf feste Narrative. Ihre Arbeiten greifen transhistorische Bezüge und gegenwärtige Spannungen auf, lassen Zeiten kollidieren und Bedeutung in der Wahrnehmung offen.
Félix Taburet (*1995, Paris) schloss 2025 sein Studium an den Beaux-Arts de Paris ab. Hannah Becquante (*1996) studierte angewandte Kunst, Steinbildhauerei und Denkmalrestaurierung.
Félix Taburet (*1995, Paris) schloss 2025 sein Studium an den Beaux-Arts de Paris ab. Hannah Becquante (*1996) studierte angewandte Kunst, Steinbildhauerei und Denkmalrestaurierung.