- Aktionskunst
- Tanz
(e)motion
Ain Tominaga, Rakuho Murabayashi, Lindsay Ball, Ayano Tatekawa
Fr., 03.07. 19:00 - 19:45 Uhr
Sa., 04.07. 15:00 - 15:45 Uhr
So., 05.07. 15:00 - 15:45 Uhr
(e)motion
Emotion entsteht intuitiv von innen heraus und manifestiert sich nach außen als Bewegung. Durch drei unterschiedliche Perspektiven in den folgenden Tanzwerken möchten wir den dynamischen Wandel an der Grenze zwischen Emotion und Bewegung sichtbar machen.
„Stuttering in motion"
Flüssigkeit ist schön, wie ein fließender Fluss. Wir neigen dazu zu denken, dass Flüssigkeit der Standard ist – oder das, wonach wir streben sollten. Doch wir sind verzerrt, und wir sind nicht heil. Diejenigen, die reibungslos sprechen, tanzen lediglich auf der Illusion von Gesundheit. Wir kämpfen oft mit dem Stocken. Und doch fesseln uns die Dynamik und der Rhythmus, die daraus entstehen.
„Process through"
Wir alle wissen, dass es Emotionen gibt, die sich gut anfühlen, und solche, die es nicht tun. Zu erkennen, was sie sind, sich die Zeit zu nehmen, ihnen zu begegnen, und sie auf die eigene Weise zu verarbeiten – das ist ein Prozess, der unsere Tiefe als Menschen formt. Unsere Emotionen gehören uns. Wir sind diejenigen, die ihnen letztendlich begegnen, sie annehmen und an ihnen wachsen müssen. Und doch leben wir nie vollständig allein. Was wir selbst nicht sehen können, was wir zu verbergen versuchen, ist vielleicht für jemand anderen sichtbar. Es ist deine Entscheidung, wie du deinen Emotionen begegnest. …Wo fühlst du dich sicher zu weinen? Bei einem Freund? Unter der Dusche? Vor einem Publikum?
„Hum(an)idity"
Hum(an)idity ist ein Duett, das sich auf die „Feuchtigkeit" konzentriert, die im Inneren und um den menschlichen Körper herum fließt. Den organischen Fluss dieses Duetts kann man als die Bewegung des Meeres sehen – oder als das Wogen der menschlichen Emotion selbst. In einer modernen Gesellschaft, die Effizienz und Vernunft hochschätzt, trocknen unsere Körper und Herzen langsam aus. Und doch bleibt alles Lebendige feucht. Durch Hum(an)idity fragen wir leise: Ist deine Existenz noch feucht?
Emotion entsteht intuitiv von innen heraus und manifestiert sich nach außen als Bewegung. Durch drei unterschiedliche Perspektiven in den folgenden Tanzwerken möchten wir den dynamischen Wandel an der Grenze zwischen Emotion und Bewegung sichtbar machen.
„Stuttering in motion"
Flüssigkeit ist schön, wie ein fließender Fluss. Wir neigen dazu zu denken, dass Flüssigkeit der Standard ist – oder das, wonach wir streben sollten. Doch wir sind verzerrt, und wir sind nicht heil. Diejenigen, die reibungslos sprechen, tanzen lediglich auf der Illusion von Gesundheit. Wir kämpfen oft mit dem Stocken. Und doch fesseln uns die Dynamik und der Rhythmus, die daraus entstehen.
„Process through"
Wir alle wissen, dass es Emotionen gibt, die sich gut anfühlen, und solche, die es nicht tun. Zu erkennen, was sie sind, sich die Zeit zu nehmen, ihnen zu begegnen, und sie auf die eigene Weise zu verarbeiten – das ist ein Prozess, der unsere Tiefe als Menschen formt. Unsere Emotionen gehören uns. Wir sind diejenigen, die ihnen letztendlich begegnen, sie annehmen und an ihnen wachsen müssen. Und doch leben wir nie vollständig allein. Was wir selbst nicht sehen können, was wir zu verbergen versuchen, ist vielleicht für jemand anderen sichtbar. Es ist deine Entscheidung, wie du deinen Emotionen begegnest. …Wo fühlst du dich sicher zu weinen? Bei einem Freund? Unter der Dusche? Vor einem Publikum?
„Hum(an)idity"
Hum(an)idity ist ein Duett, das sich auf die „Feuchtigkeit" konzentriert, die im Inneren und um den menschlichen Körper herum fließt. Den organischen Fluss dieses Duetts kann man als die Bewegung des Meeres sehen – oder als das Wogen der menschlichen Emotion selbst. In einer modernen Gesellschaft, die Effizienz und Vernunft hochschätzt, trocknen unsere Körper und Herzen langsam aus. Und doch bleibt alles Lebendige feucht. Durch Hum(an)idity fragen wir leise: Ist deine Existenz noch feucht?
Kurz-Bio
Ain Tominaga, Rakuho Murabayashi, Lindsay Ball, Ayano Tatekawa
Rakuho Murabayashi
Rakuho studierte an der Kobe College zeitgenössischen Tanz und Ballett. Seit 2023 arbeitet sie freischaffend in Berlin.
Ain Tominaga
Ain Tominaga ist eine japanische Tänzerin und Choreografin in Berlin. Nach einer Ausbildung im Ballett in Japan, Europa und Kanada entwickelt sie kollaborative Arbeiten über Erinnerung und den Körper.
Ayano Tatekawa
Ayano Tatekawa ist eine japanische Tänzerin. Sie trat mit Balletto di Siena und Intranzyt.cia auf und war Gast bei Compagnie Illicite sowie am Theater Nordhausen. Derzeit arbeitet sie freiberuflich in Berlin.
Lindsay Ball
Lindsay ist eine Tänzerin kalifornischer Herkunft, die in Berlin lebt. Sie hat bereits in Werken von Roy Assaf und Jiří Pokorny getanzt und entwickelt derzeit neue Stücke zum Thema Weiblichkeit.
Rakuho studierte an der Kobe College zeitgenössischen Tanz und Ballett. Seit 2023 arbeitet sie freischaffend in Berlin.
Ain Tominaga
Ain Tominaga ist eine japanische Tänzerin und Choreografin in Berlin. Nach einer Ausbildung im Ballett in Japan, Europa und Kanada entwickelt sie kollaborative Arbeiten über Erinnerung und den Körper.
Ayano Tatekawa
Ayano Tatekawa ist eine japanische Tänzerin. Sie trat mit Balletto di Siena und Intranzyt.cia auf und war Gast bei Compagnie Illicite sowie am Theater Nordhausen. Derzeit arbeitet sie freiberuflich in Berlin.
Lindsay Ball
Lindsay ist eine Tänzerin kalifornischer Herkunft, die in Berlin lebt. Sie hat bereits in Werken von Roy Assaf und Jiří Pokorny getanzt und entwickelt derzeit neue Stücke zum Thema Weiblichkeit.