- Aktionskunst
Public Intimacies
Araceli Velasco, Getsay, Giulio Secondo, Jess Schulz, Katie Kearns, Lena Baranova, Maria Ferrer, Michael Groẞstück, Shriraj Sagara
Sa., 04.07. 14:00 - 18:00 Uhr
Public Intimacies ist eine durative Performance-Installation, entwickelt von Soft Power Studios, die untersucht, was passiert, wenn private Gesten und häusliche Rituale in den öffentlichen Raum verlagert werden. Wir leben und arbeiten in einer Stadt, in einem Land und in einer Welt, die unsere Sprachen, unsere Körper, unsere Bewegungen, unsere privaten Gewohnheiten und unsere Widersprüche nicht immer versteht. Missverständnisse gehören zum Alltag. Und doch bleibt selbst innerhalb dieser Fragmentierung etwas zutiefst Gemeinsames bestehen.
Wenn wir allein sind, wenn niemand zuschaut, bewohnen wir Versionen unserer selbst, die nicht performt sind. Diese privaten Selbst werden von Gewohnheit, Erinnerung, Komfort und Fürsorge geprägt. Sie bewegen sich durch Routinen, die selten übersetzt werden müssen: waschen, kochen, ruhen, warten – kleine wiederkehrende Handlungen, die den Alltag strukturieren. Diese Gesten gehören meist zu den Innenräumen eines Zuhauses, geschützt durch Wände und Privatsphäre.
In Public Intimacies erscheinen Fragmente des häuslichen Lebens im Freien. Räume eines Hauses werden durch einfache Objekte und Handlungen angedeutet und bilden ein Haus ohne Wände. Künstler*innen bewohnen diese Räume durch stille, durative Performances, die sich langsam über Zeit entfalten. Alltägliche Handlungen, die normalerweise dem Privaten vorbehalten sind, werden für das vorbeigehende Publikum sichtbar.
Die Arbeit fragt: Was geschieht, wenn etwas, das eigentlich drinnen bleiben soll, öffentlich wird? Was passiert, wenn vertraute Gesten in Sprachen gesprochen werden, die nicht verstanden werden können? Wo entsteht Bedeutung dann – in der Sprache oder in Gesten, Nähe und geteilter Zeit?
Wir verstehen vielleicht nicht die Worte der anderen, doch wir erkennen Ton, Rhythmus, Verletzlichkeit und Präsenz. Durch das gemeinsame Beobachten dieser kleinen Handlungen lädt Public Intimacies dazu ein zu reflektieren, wie Intimität, Fürsorge und menschliche Verbindung bestehen bleiben,
Wenn wir allein sind, wenn niemand zuschaut, bewohnen wir Versionen unserer selbst, die nicht performt sind. Diese privaten Selbst werden von Gewohnheit, Erinnerung, Komfort und Fürsorge geprägt. Sie bewegen sich durch Routinen, die selten übersetzt werden müssen: waschen, kochen, ruhen, warten – kleine wiederkehrende Handlungen, die den Alltag strukturieren. Diese Gesten gehören meist zu den Innenräumen eines Zuhauses, geschützt durch Wände und Privatsphäre.
In Public Intimacies erscheinen Fragmente des häuslichen Lebens im Freien. Räume eines Hauses werden durch einfache Objekte und Handlungen angedeutet und bilden ein Haus ohne Wände. Künstler*innen bewohnen diese Räume durch stille, durative Performances, die sich langsam über Zeit entfalten. Alltägliche Handlungen, die normalerweise dem Privaten vorbehalten sind, werden für das vorbeigehende Publikum sichtbar.
Die Arbeit fragt: Was geschieht, wenn etwas, das eigentlich drinnen bleiben soll, öffentlich wird? Was passiert, wenn vertraute Gesten in Sprachen gesprochen werden, die nicht verstanden werden können? Wo entsteht Bedeutung dann – in der Sprache oder in Gesten, Nähe und geteilter Zeit?
Wir verstehen vielleicht nicht die Worte der anderen, doch wir erkennen Ton, Rhythmus, Verletzlichkeit und Präsenz. Durch das gemeinsame Beobachten dieser kleinen Handlungen lädt Public Intimacies dazu ein zu reflektieren, wie Intimität, Fürsorge und menschliche Verbindung bestehen bleiben,
Kurz-Bio
Araceli Velasco, Getsay, Giulio Secondo, Jess Schulz, Katie Kearns, Lena Baranova, Maria Ferrer, Michael Groẞstück, Shriraj Sagara
Soft Power Studios is an artist-run atelier and shared creative space in Berlin, grounded in the belief that softness is not the opposite of power, but another way of holding it. It is a queer- and FLINTA-centered space that prioritizes care, safety, and creative autonomy for its community. The artists participating in this performance are members of the Soft Power Studios community, working alongside one another within the studio. Formed in response to the extractive pace of contemporary art culture, Soft Power Studios brings together artists, makers, performers, and thinkers who prioritize care, process, and curiosity. Operating as both a physical studio and a collective practice, the space supports collaboration across performance, installation, sound, movement, sculpture, and pedagogy.