- Aktionskunst
The Architecture of Needing
Araceli Velasco, Getsay, Giulio Secondo, Jess Schulz, Katie Kearns, Lena Baranova, Maria Ferrer, Michael Groẞstück, Shriraj Sagara
Sa., 04.07. 14:00 - 18:00 Uhr
Die Darsteller beginnen als einzelne Personen im Raum, wobei jeder versucht, körperlich unabhängig zu bleiben. Mit der Zeit wird es immer schwieriger, diese Unabhängigkeit aufrechtzuerhalten. Eine Person beginnt vielleicht, sich an eine andere anzulehnen. Eine andere stützt vielleicht eine Schulter, hält den Rücken, fängt einen fallenden Körper auf oder lässt sich selbst auf den Boden sinken. Kleine Gesten der Hilfe entwickeln sich nach und nach zu größeren Stützsystemen. Körper werden vorübergehende Strukturen bilden: Eine Person hält eine andere aufrecht, zwei Personen tragen das Gewicht einer dritten, eine kleine Gruppe bildet eine Wand, eine Plattform, einen Schutzraum oder einen zerbrechlichen gemeinsamen Körper.
Die Bewegung wird nicht im traditionellen Sinne choreografiert sein. Stattdessen wird sie sich durch einfache Regeln und körperliche Reaktionen entfalten. Die Darsteller werden sich im Laufe der Zeit anlehnen, festhalten, abstützen, tragen, Widerstand leisten, sich absenken, Hilfe verweigern, sich erholen und das Gewicht neu verteilen. Manchmal wird die Unterstützung zu spät kommen. Manchmal wird jemand zu viel geben. Manchmal wird eine Person Hilfe ablehnen oder nicht in der Lage sein, sie anzubieten. Manchmal wird die Struktur fast zusammenbrechen und sich neu organisieren müssen. Diese Momente der Instabilität stehen im Mittelpunkt des Stücks.
Die zentrale Regel der Aufführung lautet:
Niemand kann sich für immer vollständig selbst stützen.
Die zentrale Frage des Stücks lautet:
Wer hält die Person, die alle anderen hält?
Die Bewegung wird nicht im traditionellen Sinne choreografiert sein. Stattdessen wird sie sich durch einfache Regeln und körperliche Reaktionen entfalten. Die Darsteller werden sich im Laufe der Zeit anlehnen, festhalten, abstützen, tragen, Widerstand leisten, sich absenken, Hilfe verweigern, sich erholen und das Gewicht neu verteilen. Manchmal wird die Unterstützung zu spät kommen. Manchmal wird jemand zu viel geben. Manchmal wird eine Person Hilfe ablehnen oder nicht in der Lage sein, sie anzubieten. Manchmal wird die Struktur fast zusammenbrechen und sich neu organisieren müssen. Diese Momente der Instabilität stehen im Mittelpunkt des Stücks.
Die zentrale Regel der Aufführung lautet:
Niemand kann sich für immer vollständig selbst stützen.
Die zentrale Frage des Stücks lautet:
Wer hält die Person, die alle anderen hält?
Kurz-Bio
Araceli Velasco, Getsay, Giulio Secondo, Jess Schulz, Katie Kearns, Lena Baranova, Maria Ferrer, Michael Groẞstück, Shriraj Sagara
Soft Power Studios is an artist-run atelier and shared creative space in Berlin, grounded in the belief that softness is not the opposite of power, but another way of holding it. It is a queer- and FLINTA-centered space that prioritizes care, safety, and creative autonomy for its community. The artists participating in this performance are members of the Soft Power Studios community, working alongside one another within the studio. Formed in response to the extractive pace of contemporary art culture, Soft Power Studios brings together artists, makers, performers, and thinkers who prioritize care, process, and curiosity. Operating as both a physical studio and a collective practice, the space supports collaboration across performance, installation, sound, movement, sculpture, and pedagogy.