- Interdisziplinäre Projekte
Living Thresholds
Flora Kwong & Lilly Vörösmarthy
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 14:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 14:00 - 19:00 Uhr
Living Thresholds vereint Tuschezeichnung und Keramikskulptur, um die porösen Grenzen zwischen Selbst und Welt zu erforschen. Beide Werkgruppen behandeln Grenzen nicht als feste Linien, sondern als lebendige Schwellen, an denen sich Verständnis und Identität ständig verschieben.
Auf Papier entstehen menschliche Figuren durch wandernde Tintenlinien, die ins Stocken geraten, sich auflösen und über die Konturen hinausfließen. Jede Geste zeichnet eine Karte des Werdens, in der Körper und Raum zu Spannungszonen verschmelzen. Wahrnehmung, Kultur und der Blick des Anderen prägen diese gemalten Reflexionen.
In Ton treten geschichtete Skulpturen durch Anpassung und Bruch hervor. Nähte und Übergangsflächen dokumentieren, wie Materie und Körper im Laufe der Zeit Zugehörigkeit aushandeln. Die Geschichte formt weiterhin die unruhigen, widerstandsfähigen Formen aus ihrer Erde.
Gemeinsam zeigen unsere Arbeiten Identität als poröse und sich ständig verändernde Formation, geprägt von innerer Wahrnehmung und äußerer Erwartung. Wir laden die Betrachtenden dazu ein, unsere gelebten Schwellen mit uns zu erleben.
Auf Papier entstehen menschliche Figuren durch wandernde Tintenlinien, die ins Stocken geraten, sich auflösen und über die Konturen hinausfließen. Jede Geste zeichnet eine Karte des Werdens, in der Körper und Raum zu Spannungszonen verschmelzen. Wahrnehmung, Kultur und der Blick des Anderen prägen diese gemalten Reflexionen.
In Ton treten geschichtete Skulpturen durch Anpassung und Bruch hervor. Nähte und Übergangsflächen dokumentieren, wie Materie und Körper im Laufe der Zeit Zugehörigkeit aushandeln. Die Geschichte formt weiterhin die unruhigen, widerstandsfähigen Formen aus ihrer Erde.
Gemeinsam zeigen unsere Arbeiten Identität als poröse und sich ständig verändernde Formation, geprägt von innerer Wahrnehmung und äußerer Erwartung. Wir laden die Betrachtenden dazu ein, unsere gelebten Schwellen mit uns zu erleben.
Kurz-Bio
Flora Kwong & Lilly Vörösmarthy
Als Berlin ansässige Künstlerin, Flora arbeitet mit Materialien der Erde, um keramische Formen zu schaffen, die Übergänge zwischen Materie, Erinnerung und Körper erforschen. Geboren in Toronto als Kind chinesischer Einwanderer, prägt dieses Erbe ihr Denken über Wandel und Zugehörigkeit. Ihre Skulpturen spiegeln die Koexistenz von Wachstum und Begrenzung und von Kollision und Verschmelzung wider.
Lilly ist eine chinesisch-ungarische Künstlerin, deren Arbeit sich auf abstrakte Figuren und Gestenzeichnung konzentriert. Mit Tusche und Aquarell arbeitet sie intuitiv, um inneres Bewerten und den Druck des Perfektionismus loszulassen. Durch fließende Linien und Formen sucht sie nach Ausdruck und lässt die Verletzlichkeit in allem, was auf dem Papier entsteht, zum Vorschein kommen.
Lilly ist eine chinesisch-ungarische Künstlerin, deren Arbeit sich auf abstrakte Figuren und Gestenzeichnung konzentriert. Mit Tusche und Aquarell arbeitet sie intuitiv, um inneres Bewerten und den Druck des Perfektionismus loszulassen. Durch fließende Linien und Formen sucht sie nach Ausdruck und lässt die Verletzlichkeit in allem, was auf dem Papier entsteht, zum Vorschein kommen.