- Offenes Format
Am Fenster der Sonnenallee
Sabine Skott
Fr., 03.07. 19:00 - 21:00 Uhr
Sa., 04.07. 15:00 - 19:00 Uhr
So., 05.07. 15:00 - 18:00 Uhr
Die Ausstellung zeigt 11x11 künstlerische Motive des Fernheizwerks Neukölln (FHW). Fotografiert wurde der historische Industriebau aus Neukölln stets vom selben Standpunkt aus – dem Fenster der Fotografin in der Sonnenallee. Durch wechselnden Fokus, unterschiedliche Lichtstimmungen und variierende Bildkompositionen entstehen immer neue Perspektiven auf dasselbe Motiv.
Der Industriebau unweit der Sonnenallee wird dabei zum stillen Protagonisten der Ausstellung. Seine massive Industriearchitektur erscheint für die Fotografin als ruhender Pol in einem sich ständig wandelnden Stadt- und Naturraum. Während Umgebung, Wetter und Wahrnehmung sich verändern, bleibt der Baukörper als konstante Präsenz bestehen. Die Fotografien übertragen diese äußere Stabilität in eine innere Bildsprache. Der oft flüchtige Fensterblick wird zu einem sicheren Rahmen, in dem sich Ungeordnetes immer wieder neu betrachten lässt.
Die Fotografien zeigen den Außenraum und werden im Inneren des Fernheizwerks ausgestellt. So beginnen Innen und Außen sowohl räumlich als auch mental miteinander zu verschmelzen. In ihrer Bildsprache untersuchen die Arbeiten, wie die die Stabilität einer funktionalen Industriearchitektur zum Symbol von Sicherheit wird – und welche Wirkung dieser feste Bezugspunkt auf ein nach Halt suchendes Inneres entfalten kann.
Die Serie fragt:
- Wie unterschiedlich kann die gleiche Außensicht vom identischen Standpunkt auf dasselbe Thema sein?
- Welchen Einfluss haben Stadtlandschaft und Natur auf die fotografische Wahrnehmung des statischen Industriebaus?
- Was geschieht mit dem Gefühl von Sicherheit, wenn sich Fokus, Perspektive und oder Bildraum verändern?
- Wo verschmelzen drinnen und draußen in der Fotoausstellung?
- Und wie bunt ist eigentlich das FHW?
Findet es heraus bei der Fotoausstellung „Am Fenster der Sonnenallee“ im Fernheizwerk Neukölln.
Der Industriebau unweit der Sonnenallee wird dabei zum stillen Protagonisten der Ausstellung. Seine massive Industriearchitektur erscheint für die Fotografin als ruhender Pol in einem sich ständig wandelnden Stadt- und Naturraum. Während Umgebung, Wetter und Wahrnehmung sich verändern, bleibt der Baukörper als konstante Präsenz bestehen. Die Fotografien übertragen diese äußere Stabilität in eine innere Bildsprache. Der oft flüchtige Fensterblick wird zu einem sicheren Rahmen, in dem sich Ungeordnetes immer wieder neu betrachten lässt.
Die Fotografien zeigen den Außenraum und werden im Inneren des Fernheizwerks ausgestellt. So beginnen Innen und Außen sowohl räumlich als auch mental miteinander zu verschmelzen. In ihrer Bildsprache untersuchen die Arbeiten, wie die die Stabilität einer funktionalen Industriearchitektur zum Symbol von Sicherheit wird – und welche Wirkung dieser feste Bezugspunkt auf ein nach Halt suchendes Inneres entfalten kann.
Die Serie fragt:
- Wie unterschiedlich kann die gleiche Außensicht vom identischen Standpunkt auf dasselbe Thema sein?
- Welchen Einfluss haben Stadtlandschaft und Natur auf die fotografische Wahrnehmung des statischen Industriebaus?
- Was geschieht mit dem Gefühl von Sicherheit, wenn sich Fokus, Perspektive und oder Bildraum verändern?
- Wo verschmelzen drinnen und draußen in der Fotoausstellung?
- Und wie bunt ist eigentlich das FHW?
Findet es heraus bei der Fotoausstellung „Am Fenster der Sonnenallee“ im Fernheizwerk Neukölln.
Kurz-Bio
Sabine Skott
Sabine Skott arbeitet zu Sprachen, Kulturtransfer, Unrechtssystemen und Erinnerungskultur im In- und Ausland. Seit 2023 professionalisiert sie sich als Fotografin von Neukölln aus.
Der tägliche Blick aus ihrem Fenster in der Sonnenallee auf das Fernheizwerk wurde zu einem beständigen visuellen Gegenüber in einem unbeständigen Alltag. Daraus entstand die Idee, Industriearchitektur als äußeren Ruhepol in unruhigen inneren Systemen fotografisch zu interpretieren.
Die Möglichkeit, diese Fotografien im Inneren des Fernheizwerks, das zuvor von außen beobachtetet wurde, schafft eine besondere räumliche Resonanz mit dem Jahresthema IN/SIDE/OUT von 48 Stunden Neukölln.
Der tägliche Blick aus ihrem Fenster in der Sonnenallee auf das Fernheizwerk wurde zu einem beständigen visuellen Gegenüber in einem unbeständigen Alltag. Daraus entstand die Idee, Industriearchitektur als äußeren Ruhepol in unruhigen inneren Systemen fotografisch zu interpretieren.
Die Möglichkeit, diese Fotografien im Inneren des Fernheizwerks, das zuvor von außen beobachtetet wurde, schafft eine besondere räumliche Resonanz mit dem Jahresthema IN/SIDE/OUT von 48 Stunden Neukölln.