- Bildende Kunst
not . here | Politics of Access
Joana Lucas
Sa., 04.07. 15:00 - 20:00 Uhr
So., 05.07. 15:00 - 19:00 Uhr
not . here | Politics of Access
(not.there)
not . here untersucht die subtilen Politiken räumlicher und sozialer Ausschließung. In photorealistischen Gemälden rücken architektonische und psychologische Schwellen in den Vordergrund – Orte, an denen Sichtbarkeit, Verlangen und Verweigerung aufeinandertreffen. Die Betrachter*innen befinden sich in einem Zustand schwebender Nähe: stets nah, stets ausgeschlossen.
Die Werke zeigen akribisch gerenderte Fenster, Türen und Oberflächen, die Offenheit suggerieren, aber unüberwindbar bleiben. Transparenz wird zur Fassade, Zugänglichkeit zur Illusion. Nach Dan Grahams Beobachtung: „Glas ist ein grausames Material, es lässt dich hindurchsehen, aber nicht eintreten“, zeigen die Gemälde die strukturelle Gewalt von Ausschluss.
Jedes Fenster, jede Tür bildet eine Schwelle, die Verlangen weckt und Nähe reguliert. Ausschluss erscheint hier nicht als Spektakel, sondern als leise, formalisierte Kraft. Das Projekt verortet dies in sozio-politischen Kontexten wie Einwanderung, soziale Schichtungen und regulierte Mobilität, wo Zugang und Anerkennung systemisch bestimmt werden.
not . here untersucht die räumlichen und symbolischen Architekturen von Zugang und lädt ein, über die unsichtbaren materiellen, psychologischen und sozialen Kräfte nachzudenken, die Nähe und Eintritt regeln.
(not.there)
not . here untersucht die subtilen Politiken räumlicher und sozialer Ausschließung. In photorealistischen Gemälden rücken architektonische und psychologische Schwellen in den Vordergrund – Orte, an denen Sichtbarkeit, Verlangen und Verweigerung aufeinandertreffen. Die Betrachter*innen befinden sich in einem Zustand schwebender Nähe: stets nah, stets ausgeschlossen.
Die Werke zeigen akribisch gerenderte Fenster, Türen und Oberflächen, die Offenheit suggerieren, aber unüberwindbar bleiben. Transparenz wird zur Fassade, Zugänglichkeit zur Illusion. Nach Dan Grahams Beobachtung: „Glas ist ein grausames Material, es lässt dich hindurchsehen, aber nicht eintreten“, zeigen die Gemälde die strukturelle Gewalt von Ausschluss.
Jedes Fenster, jede Tür bildet eine Schwelle, die Verlangen weckt und Nähe reguliert. Ausschluss erscheint hier nicht als Spektakel, sondern als leise, formalisierte Kraft. Das Projekt verortet dies in sozio-politischen Kontexten wie Einwanderung, soziale Schichtungen und regulierte Mobilität, wo Zugang und Anerkennung systemisch bestimmt werden.
not . here untersucht die räumlichen und symbolischen Architekturen von Zugang und lädt ein, über die unsichtbaren materiellen, psychologischen und sozialen Kräfte nachzudenken, die Nähe und Eintritt regeln.
Kurz-Bio
Joana Lucas
Joana Lucas ist eine portugiesische Künstlerin, deren fotorealistische Malerei die Spannungsfelder von Wahrnehmung, Realität und Bildmedialität untersucht. Ihre Arbeiten transformieren fragmentierte urbane Momente in präzise gemalte Szenen, die Nähe und Distanz, Ordnung und Chaos thematisieren. Verwoben mit klassischen wie digitalen Referenzen, hinterfragen sie Erfahrungsräume und die strukturelle Vermittlung von Realität. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Berlin. Lucas’ Werk wurde international ausgestellt und ist in Sammlungen in Europa, Asien und Nordamerika vertreten.