- Bildende Kunst
[SUB] WAYS
Mirela Fioresy
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 12:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 12:00 - 19:00 Uhr
[SUB] WAYS ist von den Transportsystemen einiger der größten Metropolen der Welt inspiriert und verwendet Transitnetze als Metaphern für das kollektive Unbewusste, Gedankenströme, die fragmentiert, überlappend und ständig in Bewegung sind. Verwurzelt in Mirela Fioresys übergreifender künstlerischer Untersuchung der sichtbaren und unsichtbaren Kräfte, die individuelle und kollektive Erfahrungen prägen, wird der Untergrund zu einem Bild für die Systeme, die das urbane Leben strukturieren, Flüsse, Routinen und Grenzen, in denen Fremde anonym Raum teilen und persönliche Geschichten sich kurz kreuzen, bevor sie sich wieder auflösen.
Die Arbeiten nehmen die Form von Gemälden auf Leinwand an, die in vielschichtigen Prozessen aufgebaut sind. Die Transitlinien werden zunächst mit dem Pinsel in Acryl gemalt und anschließend mit äußerst präzisen Federzeichnungen in flüssigem Acryl weiterentwickelt, wodurch dichte Konstellationen hochdetaillierter Symbole entstehen. Diese Symbole evozieren fragmentierte und sich überlagernde alltägliche Gedankenströme und spiegeln das Zusammenleben von Millionen von Menschen sowie die paradoxe Suche nach der eigenen Identität im Kollektiv wider.
Für 48 Stunden Neukölln präsentiert das Projekt ausgewählte Arbeiten aus der Serie zusammen mit [NEUKÖLLN] WAYS, einem neuen Gemälde, das aus Mirela Fioresys fortlaufender Auseinandersetzung mit urbaner Identität hervorgeht und speziell für das Festival anhand der U-Bahn-Linien Neuköllns entwickelt wurde.
Die Arbeiten nehmen die Form von Gemälden auf Leinwand an, die in vielschichtigen Prozessen aufgebaut sind. Die Transitlinien werden zunächst mit dem Pinsel in Acryl gemalt und anschließend mit äußerst präzisen Federzeichnungen in flüssigem Acryl weiterentwickelt, wodurch dichte Konstellationen hochdetaillierter Symbole entstehen. Diese Symbole evozieren fragmentierte und sich überlagernde alltägliche Gedankenströme und spiegeln das Zusammenleben von Millionen von Menschen sowie die paradoxe Suche nach der eigenen Identität im Kollektiv wider.
Für 48 Stunden Neukölln präsentiert das Projekt ausgewählte Arbeiten aus der Serie zusammen mit [NEUKÖLLN] WAYS, einem neuen Gemälde, das aus Mirela Fioresys fortlaufender Auseinandersetzung mit urbaner Identität hervorgeht und speziell für das Festival anhand der U-Bahn-Linien Neuköllns entwickelt wurde.
Kurz-Bio
Mirela Fioresy
Mirela Fioresy ist eine bildende Künstlerin aus São Paulo, Brasilien. Ihre Arbeit untersucht unsichtbare Kräfte, die prägen, wie Menschen sich zu sich selbst, zu anderen und zu ihrer Umgebung verhalten. Durch Malerei und Mixed Media erforscht sie kollektives Verhalten, emotionale Strukturen sowie die Spannung zwischen Verbindung und Trennung.
Ihre Praxis basiert auf geschichteten Prozessen und dem Widerstand des Materials; Malerei dient ihr als Methode der Beobachtung und Befragung. Indem sie Grenzen, Koexistenz und Momente der Reibung untersucht, reflektiert ihre Arbeit das Zusammenspiel persönlicher Erfahrung mit kollektiven sowie urbanen Dynamiken.
Ihre Praxis basiert auf geschichteten Prozessen und dem Widerstand des Materials; Malerei dient ihr als Methode der Beobachtung und Befragung. Indem sie Grenzen, Koexistenz und Momente der Reibung untersucht, reflektiert ihre Arbeit das Zusammenspiel persönlicher Erfahrung mit kollektiven sowie urbanen Dynamiken.