- Fotografie
Thinking outside the box
cyn.namonroll
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Manchmal beginnt Grenzenlosigkeit mit einem kleinen Akt des Loslassens.
Die fotografischen Arbeiten dieses Projekts entstehen dort, wo Kontrolle endet und Zufall beginnt. Ausgangspunkt ist analoger Film – ein Medium, das traditionell für Präzision und technische Beherrschung steht. Die Künstlerin jedoch greift genau hier bewusst in den Prozess ein: Der Film wird vor der Belichtung in eine beliebige Flüssigkeit eingelegt und erst nach dem Trocknen verwendet. Dadurch verändert sich die Oberfläche und es entstehen unvorhersehbare Reaktionen: Farben verlaufen, Strukturen tauchen auf, Formen lösen sich auf.
Was zunächst wie eine Zerstörung wirkt, eröffnet so einen Raum unendlicher Möglichkeiten. Bilder entstehen, die sich ihrer ursprünglichen Lesbarkeit entziehen und neue, poetische Landschaften freigeben. Bekanntes wird fremd, Konturen verschwimmen, Farben entwickeln ein Eigenleben. Durch das Loslassen technischer Präzision und Kontrolle, entstehen Unikate.
Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Innen und Außen – zwischen dem fotografisch festgehaltenen Moment im Außen und den unkontrollierbaren Prozessen im Inneren des Materials. Aus einem Fragment der sichtbaren Welt entsteht ein Raum zwischen Abbild und Transformation, zwischen Erinnerung und Imagination, zwischen Realität und Traum.
Der Ansatz der Künstlerin zeigt, dass Freiheit dort beginnt, wo von innen und außen auferlegte Grenzen reflektiert und neu gedacht werden. Diese zeigen sich im Alltäglichen - in Überzeugungen, Erwartungen, Regeln und Routinen – in den unsichtbaren Linien unseres Denkens und Lebens.
Die Fotografien übertragen dieses Prinzip des Loslassens auf das Material selbst. Sie laden dazu ein, Imperfektion zu begrüßen und dem Unvorhersehbaren Raum zu geben. In dieser Begegnung von Zufall und Gestaltung zeigt sich Grenzenlosigkeit als leiser, poetischer Zustand – dort, wo Kontrolle und Offenheit miteinander tanzen und Bilder entstehen, die dazu einladen, der Phantasie freien Lauf zu lassen.
Die fotografischen Arbeiten dieses Projekts entstehen dort, wo Kontrolle endet und Zufall beginnt. Ausgangspunkt ist analoger Film – ein Medium, das traditionell für Präzision und technische Beherrschung steht. Die Künstlerin jedoch greift genau hier bewusst in den Prozess ein: Der Film wird vor der Belichtung in eine beliebige Flüssigkeit eingelegt und erst nach dem Trocknen verwendet. Dadurch verändert sich die Oberfläche und es entstehen unvorhersehbare Reaktionen: Farben verlaufen, Strukturen tauchen auf, Formen lösen sich auf.
Was zunächst wie eine Zerstörung wirkt, eröffnet so einen Raum unendlicher Möglichkeiten. Bilder entstehen, die sich ihrer ursprünglichen Lesbarkeit entziehen und neue, poetische Landschaften freigeben. Bekanntes wird fremd, Konturen verschwimmen, Farben entwickeln ein Eigenleben. Durch das Loslassen technischer Präzision und Kontrolle, entstehen Unikate.
Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Innen und Außen – zwischen dem fotografisch festgehaltenen Moment im Außen und den unkontrollierbaren Prozessen im Inneren des Materials. Aus einem Fragment der sichtbaren Welt entsteht ein Raum zwischen Abbild und Transformation, zwischen Erinnerung und Imagination, zwischen Realität und Traum.
Der Ansatz der Künstlerin zeigt, dass Freiheit dort beginnt, wo von innen und außen auferlegte Grenzen reflektiert und neu gedacht werden. Diese zeigen sich im Alltäglichen - in Überzeugungen, Erwartungen, Regeln und Routinen – in den unsichtbaren Linien unseres Denkens und Lebens.
Die Fotografien übertragen dieses Prinzip des Loslassens auf das Material selbst. Sie laden dazu ein, Imperfektion zu begrüßen und dem Unvorhersehbaren Raum zu geben. In dieser Begegnung von Zufall und Gestaltung zeigt sich Grenzenlosigkeit als leiser, poetischer Zustand – dort, wo Kontrolle und Offenheit miteinander tanzen und Bilder entstehen, die dazu einladen, der Phantasie freien Lauf zu lassen.
Kurz-Bio
cyn.namonroll
Cyn (*1990, Nähe Braunschweig) entwickelte früh eine Leidenschaft für Fotografie. Nach Erkundungen in analoger und vor allem digitaler Fotografie im Bereich Langzeitbelichtung kehrte sie zu analogen Prozessen zurück. Sie entdeckt das Verfahren „Filmsoup“ – bei dem der Film vor der Belichtung in Flüssigkeiten eingeweicht und dadurch chemisch verändert wird. Die unvorhersehbaren Reaktionen erzeugen fließende Farben und organische Formen. Ihre Arbeiten laden dazu ein, aus den Routinen des Alltags auszubrechen und sich der Fantasie hinzugeben. Das Fotografieren ist jeher ein Ausbruch aus dem Alltag für die Künstlerin, die hauptberuflich Erwachsenen hilft seelische Hürden zu meistern.
Neben einer kleinen ersten Ausstellung 2012, ist das die erste große Ausstellung für die Künstlerin.
Neben einer kleinen ersten Ausstellung 2012, ist das die erste große Ausstellung für die Künstlerin.