- Bildende Kunst
- Installation
- Interdisziplinäre Projekte
Kalli
Michaela Zimmer
Fr., 03.07. 19:00 - 21:00 Uhr
Sa., 04.07. 12:00 - 18:00 Uhr
So., 05.07. 12:00 - 17:00 Uhr
Ein Neuköllner Hauseingang gerät in Bewegung. Wandteile klappen wie im Caligari‘schen Kabinett architektonisch in alle Richtungen. Auf der so erweiterten Fassade wird Graffiti entstehen.
Wir laden Passant*innen, Kinder, Mieter*innen, kurz alle, die sich an der Gestaltung beteiligen wollen ein, das von Graffitikünstler*innen begonnene Werk zu ergänzen und fortzuschreiben.
Farben werden zur Verfügung gestellt.
So bauen wir gemeinsam ein Kunstwerk, das für 48 Stunden aus den Fugen zu geraten scheint. Das Aufbrechen fester architektonischer Fassaden-Strukturen dient hier nicht nur ästhetischen Zwecken, sondern wird bewusst als Experiment in den sozialen Raum erweitert.
In Erweiterung des Projekts werden auf Basis der entstehenden Werke anschließend tragbare Objekte genäht und an Tänzer*innen und Bewegungsbegeisterte weitergegeben. Auf diese Weise entwickeln sich Choreografien für performative Interventionen im Öffentlichen Raum und die Malerei kehrt wieder zurück auf die Straße, vielleicht an den Entstehungsort, vielleicht auch an andere Orte. Es entsteht nicht nur ein lokales Netzwerk von Akteuren, sondern auch eine Vernetzung von Orten.
Teile der Fassade werden anschließend im Hauseingang bleibend installiert.
Wir laden Passant*innen, Kinder, Mieter*innen, kurz alle, die sich an der Gestaltung beteiligen wollen ein, das von Graffitikünstler*innen begonnene Werk zu ergänzen und fortzuschreiben.
Farben werden zur Verfügung gestellt.
So bauen wir gemeinsam ein Kunstwerk, das für 48 Stunden aus den Fugen zu geraten scheint. Das Aufbrechen fester architektonischer Fassaden-Strukturen dient hier nicht nur ästhetischen Zwecken, sondern wird bewusst als Experiment in den sozialen Raum erweitert.
In Erweiterung des Projekts werden auf Basis der entstehenden Werke anschließend tragbare Objekte genäht und an Tänzer*innen und Bewegungsbegeisterte weitergegeben. Auf diese Weise entwickeln sich Choreografien für performative Interventionen im Öffentlichen Raum und die Malerei kehrt wieder zurück auf die Straße, vielleicht an den Entstehungsort, vielleicht auch an andere Orte. Es entsteht nicht nur ein lokales Netzwerk von Akteuren, sondern auch eine Vernetzung von Orten.
Teile der Fassade werden anschließend im Hauseingang bleibend installiert.
Kurz-Bio
Michaela Zimmer
Michaela Zimmer’s Arbeit beschäftigt sich mit der visuellen Übersetzung von im Körpergedächtnis gespeicherten Bewegungsabläufen. Als Geste in Zimmer’s Malerei verankert wird sie in Objekten weiterentwickelt, die von anderen – oft Tänzer*innen - aktiviert werden.
Die visualisierte Geste wird in diesem interdisziplinären Ansatz zum Anlass kollektiver Gestaltungsprozesse.
Performative Interventionen schließen den Kreis.
Neben dem Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfond, Bonn erhielt sie 2024 Reise- und Aufenthaltsstipendien der Europäischen Union für Frankreich und Spanien.
2023 erhielt sie das Recherchestipendium des Senats, Berlin.
Zusätzlich zu zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland finden regelmässig Performative Interventionen im Öffentlichen Raum statt.
Die visualisierte Geste wird in diesem interdisziplinären Ansatz zum Anlass kollektiver Gestaltungsprozesse.
Performative Interventionen schließen den Kreis.
Neben dem Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfond, Bonn erhielt sie 2024 Reise- und Aufenthaltsstipendien der Europäischen Union für Frankreich und Spanien.
2023 erhielt sie das Recherchestipendium des Senats, Berlin.
Zusätzlich zu zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland finden regelmässig Performative Interventionen im Öffentlichen Raum statt.