- Installation
- Kunst im öffentlichen Raum
Fenster sind Schwellen, keine Grenzen
Greta Schwarzer Fleck
Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 00:00
Sa., 04.07. 14:00 - So., 05.07. 00:00
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
Greta Schwarzer Fleck entwickelt eine multimediale Installation, die das Fenster des Ateliers als zentrales Element begreift. Ein Fenster ist mehr als eine Öffnung: Es ist ein Schwellenraum, in dem private Sphäre und öffentliches Geschehen aufeinandertreffen, ohne ihre Trennung gänzlich aufzugeben. Das Fenster wird zur sichtbaren Schnittstelle – zur Präsentationsfläche, die sich dem Stadtraum öffnet und Passanten in direkten Kontakt mit der entstehenden Arbeit bringt. Wer daran vorbeigeht, wird Teil dieser Schwelle: Der Blick fällt nicht in einen klar definierten Innenraum, sondern auf etwas dazwischen – eine kurze Irritation, ein Moment des Innehaltens im zügigen Alltag. Die Installation untersucht Verhältnisse von Nähe und Distanz, Öffentlichkeit und Privatem, Sichtbarkeit und Verborgenheit.
Kurz-Bio
Greta Schwarzer Fleck
Die in Neukölln lebende Künstlerin Greta Schwarzer Fleck studierte Kommunikationsdesign mit Fokus auf Fotografie, Grafik und Typografie. Seit ihrer Bachelorarbeit – einer installativen Arbeit im öffentlichen Raum – arbeitet sie zunehmend künstlerisch. Ihre Projekte entstehen in enger Verbindung mit den Orten und Menschen, die sie umgeben. Dabei interessiert sie sich für Momente, in denen das Private ins Öffentliche tritt – und umgekehrt.